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Anspruch auf Rabatt

| 04.01.2017 23:16 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Sehr geehrte Damen und Herren

Ich habe einen Vertrag geschlossen für ein Fernstudium als Ökonom an einer Hochschule. Ich musste Beglaubigungen also einen Arbeitsaufwand leisten um zugelassen zu werden. Ich habe alle Unterlagen weggeschickt. Ich habe mich nur auf den Vertrag eingelassen da mir ein Rabatt gewährt werden würde von 1.111 und meine Ausbildung angerechnet wird an das Studium Ökonom. Das Studium würde 9 Monate dauern. Da der Ökonom sonst über 3000 hätte gekostet.Heute wurde mir mitgeteilt, das ein technischer Fehler passiert sei und der Gutschein Code keine Anwendung mehr findet sonder nur auf Master und Bachelor Studiengänge. Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich nicht diesen Aufwand betrieben. Da mir dadurch ein anderes Studium sozusagen durch die Lappen gegangen ist von dann günstigere 1200 Euro. Dann hätte ich mich hier eingeschrieben. Nur auf Anfrage von heute würde mir dieser Umstand mitgeteilt. Anbei der Gutschein der keine derartigen Hinweise aufweist

Hallo,
wegen der großen Nachfrage haben wir uns entschieden, den Rabatt für alle Teilnehmer des Adventskalenders auf 1.111€ anzuheben!
Dein Rabattcode bleibt:
1.111€ für einen Studiengang Deiner Wahl


Habe ich einen Rechtsanspruch auf Schadenersatz . Wie ist Ihre Einschätzung

Mit freundlichen Grüßen

Fragesteller

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Gutschein ist eine verbindliche einseitige Leistungszusage durch die Hochschule und hat Rechtsgültigkeit.

Wenn die Hochschule meint, sie sei zur Anfechtung berechtigt und könne einen Anfechtungsgrund vorweisen, Anfechtung wegen Irrtums nach Maßgabe von § 119 Abs. 1 BGB, dann muss sie dieses auch beweisen können und Ihnen vorab darlegen.
Das kann hier mitunter schon Schwierigkeiten bereiten.

Zwei Sachen sind aber noch wichtig zu wissen.
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§ 121 Absatz 1 Anfechtungsfrist

(1) Die Anfechtung muss in den Fällen der §§ 119, 120 ohne schuldhaftes Zögern (unverzüglich) erfolgen, nachdem der Anfechtungsberechtigte von dem Anfechtungsgrund Kenntnis erlangt hat.

Da können schon 14 Tage zu spät sein. In der Regel wird man eine Woche bis zehn Tage höchstens annehmen dürfen.

Auf jeden Fall besteht ein Schadensersatzanspruch:

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§ 122 Absatz 1 Schadensersatzpflicht des Anfechtenden

(1) Ist eine Willenserklärung nach § 118 nichtig oder auf Grund der §§ 119, 120 angefochten, so hat der Erklärende, wenn die Erklärung einem anderen gegenüber abzugeben war, diesem, andernfalls jedem Dritten den Schaden zu ersetzen, den der andere oder der Dritte dadurch erleidet, dass er auf die Gültigkeit der Erklärung vertraut, jedoch nicht über den Betrag des Interesses hinaus, welches der andere oder der Dritte an der Gültigkeit der Erklärung hat.

Letzteres meint, dass Sie nicht mehr als den Wert des Gutscheins bekommen. Das können Sie aber beanspruchen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 05.01.2017 | 02:05

Letzteres meint, dass Sie nicht mehr als den Wert des Gutscheins bekommen. Das können Sie aber beanspruchen.

Meinen Sie hier den Geldbetrag an sich, den ich einklagen kann. ???

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.01.2017 | 09:15

Sehr geehrter Fragesteller,

ich antworte Ihnen gerne wie folgt: Ja, richtig, das sind die 1.111,- €.

Ich hoffe, Ihnen damit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 05.01.2017 | 09:21

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FRAGESTELLER 05.01.2017 5/5,0
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