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Anspruch auf Provision bei getrennten Verträgen für Grundstück / Errichtung Haus?

04.03.2016 08:48 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler


Hallo,

ein Reihenhaus wurde von einem Makler auf einer Immo-Platform zum Verkauf angeboten. Nach Kontaktaufnahme sendet der Makler ein Expose mit einem "Courtagepassus". Darüber hinaus gibt es keine schriftlichen Abreden.


...Die Käufercourtage in Höhe von 3.57% auf den Kaufpreis einschließlich gesetzlicher Mehrwertsteuer ist bei notariellem Vertragsabschluss verdient und fällig. Die Höhe der Bruttocourtage unterliegt einer Anpassung bei Steuersatzänderung. xxx erhält einen unmittelbaren Zahlungsanspruch gegenüber dem Käufer (Vertrag zugunsten Dritter, § 328 BGB). Grunderwerbssteuer, Notar- und Gerichtskosten trägt der Käufer.



Im Verlauf der Verhandlungen mit dem Verkäufer stellte sich heraus, dass das Grundstück in seinem Privatbesitz ist. Das Haus würde allerdings von seiner Firma (GmbH&Co KG) gebaut werden.


Nach aktuellem Stand würde ich zwei Kaufverträge eingehen:
1. Kauf der Grundstücks von Privat (per Notar)
2. Kauf der Dienstleistung zur Errichtung des Hauses auf Grundstück von GmbH


Der Verkäufer hat (laut eigener Aussage) keinen (schriftlichen) Vertrag mit dem Makler.


Nun zu meine Frage:


Interpretiere ich die Situation richtig und der Makler kann nur für den "notariellen Vertragsabschluss" - also den Grundstückspreis - eine Provision ansetzen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Der Makler hat offenbar ein noch zu errichtendes Reihenhaus vermittelt. Der Maklerlohn, die sog. Courtage, soll bei Eintritt der Bedingung des notariellen Vertragsabschlusses fällig werden. Der Lohnanspruch ist dadurch aber nicht zwangsläufig auf den Grundstückspreis beschränkt, da ja ein Reihenhaus angeboten worden ist. Um abschließend beurteilen zu können, auf welche Tätigkeit sich der Lohnanspruch bezieht, sind sämtliche Unterlagen, insbesondere das Exposé zu prüfen.

Ich rate Ihnen, einen Rechtsanwalt vor Ort mit dieser Detailprüfung und ggf. Vertretung Ihrer Interessen zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

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