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Anspruch auf Kindergeld zwischen Abbruch Ausbildung und Aufnahme Studium?


| 19.02.2018 12:26 |
Preis: 51,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sachverhalt:

Meine Tochter ist 20 Jahre alt. Sie hat nach dem Abitur (Juli 2017) im August 2017 eine Berufsausbildung in einem Handwerksberuf begonnen, diese aber jetzt abgebrochen, weil ihr die Tätigkeit nicht zusagt. Das Ausbildungsverhältnis endet zum 28. 2.2018. Sie hat die Absicht, zum Wintersemester 2018 ein Studium aufzunehmen; der Studiengang kann nur zum Wintersemester begonnen werden. Die Übergangszeit beträgt also mehr als 4 Monate.

Frage:

Besteht für den Zeitraum ab März weiterhin ein Anspruch auf Kindergeld, weil der Studienbeginn in dem gewünschten Fach vorher nicht möglich ist? Für den Zeitraum März - Sept. hat sie vorgesehen, nur geringfügigen Beschäftigungen nachzugehen (450 € Jobs).
Muss alternativ ein im Sommersemester (April) beginnendes Studium aufgenommen werden, um den Anspruch aufrecht zu erhalten?
Muss sich meine Tochter bei einer Arbeitsagentur arbeitssuchend melden?

Für die Antwort danke ich bereits im Voraus

Sehr geehrter Ratsuchender,


hier gibt es mehrere Möglichkeiten, dass der Kindergeldanspruch erhalten bleiben kann.


Der Anspruch besteht weiter, wenn die Tochter mit dem Sommersemester ein Studium aufnimmt. Das ist die problemlose Möglichkeit.


Der Kindergeldanspruch kann aber auch erhalten bleiben, wenn die Tochter in der fraglichen Zeit bis zum eigentlichen Studienbeginn als eine Volljährige ohne Ausbildungsplatz zu berücksichtigen ist.

Danach stehen Volljährigen auch dann Kindergeld zu, wenn die Ausbildung erst aus studienorganisatorischen Gründen erst später angetreten werden kann. Zur Ausbildung ist auch das Studium zu zählen. Bei dieser Möglichkeit der Beantragung ist aber nicht ganz auszuschließen, dass die Familienkasse dazu eine andere Auffassung vertritt und nur auf die Übergangsfristen abstellen will. In diesem Fall wird man sich auf eine gerichtliche Klärung einstellen müssen.


Weiter besteht für Ihre Tochter aber auch die Möglichkeit über die Arbeitslosenmeldung weiter als kindergeldberechtigt eingestuft zu werden. Dieses ist für Ihre Tochter noch möglich, da diese das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


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Bewertung des Fragestellers 19.02.2018 | 14:32


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