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Anspruch auf Haus im Fall der Scheidung?

| 11.04.2013 11:11 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christoph M. Huppertz


Ich war in erster Ehe bis 2006 verheiratet.Im Zuge einer Scheidung habe ich meiner Ex-Frau ihren Hausanteil ausbezahlt. Es steht nur mein Name im Grundbuch.
2007 habe ich wieder geheiratet.
Hätte meine jetzige Ehefrau im Falle einer Scheidung Anspruch auf einen Teil des Hauses?
Wir leben in Gütergemeinschaft.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Fragen beantworte ich Ihnen im Rahmen einer Erstberatung unter Berücksichtigung Ihrer Schilderung und des gewählten Einsatzes gerne wie folgt. Bitte bedenken Sie, dass Sie weniger als den vom Betreiber vorgeschlagenen Preis geboten haben. Dies wirkt sich natürlich auf die Detailtiefe der Antwort aus.


Sollten Sie tatsächlich den Güterstand der Gütergemeinschaft vereinbart haben, was nur durch notariellen Ehevetrag möglich ist, § 1415 BGB, kommt es in erster Linie auf den Vertragsinhalt an.

Grundsätzlich wird durch diese Vereinbarung alles Vermögen der beiden Partner Gemeinschaftsvermögen.

Es wird nicht unterschieden, was der jeweilige Partner in die Ehe einbringt oder was während der Ehe erworben wird. Dies ist der Unterschied zum "normalen" gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft.

Danach würde die Ehefrau hältiges Eigentum auch an dem Grundstück nebst Haus erwerben. Dieses würde auch durch eine spätere Scheidung grundsätzlich nicht beeinträchtigt, sondern bestehen bleiben.


Allerdings kann man ehevertraglich vereinbaren, dass einzelne Gegenstände - auch Immobilien - nicht zum Gesamtgut gehören, sondern so genanntes Vorbehaltsgut, § 1418 BGB, darstellen.

Wie gesagt, insoweit kommt es auf den konkreten Ehevertrag an.



Ich hoffe, Ihnen geholfen und einen ersten Überblick verschafft zu haben. Dazu dient das vorliegende Forum.

Eine Einzelfalltätigkeit kann und will dieser Beitrag natürlich nicht ersetzen. Für eine solche stehe ich Ihnen auf Wunsch gerne zur Verfügung.

Nachfrage vom Fragesteller 11.04.2013 | 13:16

danke für die schnelle Antwort.
Mein Fehler,wir leben in Zugewinngemeinschaft.
Wie verhält es sich dann?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.04.2013 | 15:13

Sehr geehrter Ratsuchender,

eigentlich handelt es sich nunmehr um einen völlig anderen Sachverhalt und damit eine neue Frage. Gleichwohl möchte ich Ihnen die folgende Antwort geben.


Nach/Bei einer möglichen Scheidung wird eine Vermögensauseinandersetzung vorzunehmen sein. Und zwar wie folgt, wenn der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft besteht:

Bei beiden Ehegatten ist das gesamte Anfangs- und Endvermögen zu berechnen. Eine unterschiedliche Differenz bei den Ehegatten ist dann durch Zahlung einer Geldsumme (an den Benachteiligten) auszugleichen. Es findet keine Ausgleichung im Hinblick auf einzelne Vermögenswerte (z.B. das Haus) statt.

Das Haus fällt sowohl in Ihr Anfangs- als auch Ihr Endvermögen.

Im Falle einer Wertsteigerung oder eines Wertverfalls kann dies (mittelbar) eine Rolle spielen. Unmittelbare Ansprüche, insbesondere Eigentum an dem Haus, erwirbt die Ehefrau nicht.

Eine endgültige und seriöse Beantwortung der Frage, ob, von wem und in welcher Höhe eine Zahlung zu erbringen ist, ist ohne Weiteres nicht möglich, schon gar nicht hypothetisch auf die Zukunft gerichtet. Hierfür benötigt man:

- Anfangsvermögen Ehemann,
- Endvermögen Ehemann,
- Anfangsvermögen Frau,
- Endvermögen Frau.



Mit freundlichem Gruß


-Huppertz-
Rechtsanwalt

www.anwalt-huppertz.de

Bewertung des Fragestellers 13.04.2013 | 21:00

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"ich hatte nur wenig Bezahlung angeboten,aber der Anwalt hat zügig geantwortet,auch auf eine Nachfrage.
Bei weiteren Beratungsbedarf würde ich auch mehr Bezahlung anbieten.
Sehr gute erste Erfahrung auf dieser Seite.Danke"
FRAGESTELLER 13.04.2013 5/5,0
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