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Anspruch auf Erwerbsmiderungsrente?

13.01.2015 11:40 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Meine Frau ist nach einer NET (Neuroendokriner Tumor) Erkrankung und operativer Teilentfernung des Dündarms zu 100 % Schwerbehindert.

Wir haben 3 Kinder (30, 27 und 13) und meine Frau (Bj: 02.1964) hat durchgängig bis Juni 2008 in einen sv Job gearbeitet.

Ab diesem Zeitpunkt bis März 2014 dann entsprechend als geringfügig Beschäftigte bei einem örtlichen Unternehmen. Zu keiner Zeit wurde meine Frau durch den Arbeitgeber über die Möglichkeit zur freiwilligen Versicherung oder Beitrag zur RV informiert.

Eine Erwerbsmiderungsrente kommt nach Aussage des RV Trägers nicht in Betracht da meine Frau die 36 Monate innerhalb der letzten 5 Jahre nicht erfüllt.

Eigentlich stellt sich nun kurzfristig die folgende Fragen:

1.
Kann meine Frau durch Aufnahme einer geringfügigen Beschäftigung und freiwilliger Zahlung zur RV einen Anspruch auf Erwerbsmiderungsrente nach 36 Monate erreichen?

2.
Musste der ehemalige Arbeitgeber nicht den Arbeitnehmer zu irgendeiner Zeit über die Möglichkeit der freiwilligen Versicherung infomieren?













Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Zu 1:

Ja, das geht gem. § 51 Abs. 1 werden Monate mit Beitragszeiten angerechnet.

Die geringfügig beschäftigten Arbeitsverhältnisse sind mittlerweile Rentenversicherungspflichtig, so dass jeden Monat der Tätigkeit Beitröge gezahlt werden sowohl vom Arbeitgeber als auch vom Arbeitnehmer.

Zu 2:

Es ist richtig, dass die sogenannte 3/5 Belegung für eine Erwerbsminderungsrente erfüllt sein muss.

Nach alter Gesetzeslage galt, dass geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer freiwillig auf ihre Rentenversicherungsfreiheit verzichten und selbst Beiträge einzahlen konnten.

Der Arbeitgeber war verpflichtet, die betreffenden Mitarbeiter auf diese Möglichkeit hinzuweisen.

Tut er dies nicht, macht sich der Arbeitgeber unter Umständen schadensersatzpflichtig.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 13.01.2015 | 12:46

Eine Rückfrage zu 1: Sofern meine Frau nun eine geringfügige Beschäftigung für 36 Monate aufnimmt hätte Sie dann einen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente nach der 3/5 Regelung?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.01.2015 | 13:08

Sehr geehrter Ratsuchender,

die 3/5 Regelung bezieht sich auf die Belegungszeit von 36 Monaten innerhalb des letzten 5 Jahreszeitraumes.

Damit ist eine Tätigkeit von 36 Monaten ausreichend.

Ich hoffe, Ihre Nachfrage damit verständlich beantwortet haben zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Grübnau-Rieken
Rechtsanwalt

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