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19.01.2009 19:05 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Wolfram Geyer


Guten Tag,

folgende Situation:
Ein Sohn investiert in das Haus der Familie (100% Eigentum des Vaters) über Jahre größere Geldsummen zur Sanierung, Umbau etc.
Der Vater zahlt in großem Stil die Schulden des Hauses ab (bis Ende 2010), kommt aber aufgrund der hohen Raten finanziell nicht über die Runden, sodass der Sohn ihm auch privat finanziell unterstützt.

Vater und Sohn haben zunehmend ein schlechter werdendes Verhältnis was dazu führt, dass der Kontakt beinahe abbricht. Der Sohn zahlt aus Gewissensgründen aber immer noch.

Der Sohn befürchtet, dass der Vater das Haus zumindest teilweise an Dritte vererben wird.

Da der Sohn ein großes Interesse an dem Haus hat würde er gerne eine Vereinbarung treffen die ihn einerseits verpflichtet, die Schuldraten zu übernehmen und den Vater so finanziell in eine gute Lage zu bringen, ihm andererseits garantiert dass er das Haus 100% erben wird. Diese Vereinbarung soll über dem zukünftigen Vererbungswunsch des Vaters stehen, ihm also nicht mehr die Möglichkeit geben das Haus Dritten teilweise oder ganz zu vererben.

Ist dies grundsätzlich möglich?

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja, dies ist grundsätzlich möglich.

In Ihrem Fall bietet es sich an, einen notariellen Erbvertrag nach den Vorschriften der §§ 2274 ff BGB mit Ihrem Vater abzuschließen.

Wenn Ihr Vater Sie auf diesem Wege zum Alleinerben macht, kann diese Verfügung später nicht mehr einseitig vom Erblasser aufgehoben werden (§ 2289 Abs. 1 Satz 2 BGB ), außer wenn ein Rücktrittsrecht vorbehalten wurde, oder wenn Sie sich schwerer Verfehlungen gegen den Erblasser zu schulden kommen ließen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Auskunft in der gebotenen Kürze weiterhelfen. Gerne beantworte ich bei Bedarf auch Rückfragen, falls noch Etwas unklar geblieben ist.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfram Geyer
Rechtsanwalt

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