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Anspruch auf Auszahlung von Resturlaub


29.12.2007 14:01 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Ich bin seit Februar arbeitsunfähig erkrankt, habe zum Jahresende aus gesundheitlichen Gründen gekündigt (keine Sperre, da ärztliches Attest) und werde wohl noch einige Zeit krank sein. Eigentlich hätte ich bei meinem Noch-ARbeitgeber einen Urlaubsanspruch von ca. 35 Tagen. Nun informierte mich mein Arbeitgeber, dass ich, da ich bis zum Ende meiner Tätigkeit am 31.12.2007 arbeitsunfähig bin, sie mir den Urlaubsanspruch für 2007 nicht auszahlen können.
Ist das so korrekt? Von der Arbeitsagentur erhielt ich die Auskunft, dass bei noch bestehendem Urlaubsanspruch das Arbeitslosengeld zunächst nicht gezahlt wird, da davon auszugehen ist, dass der ARbeitgeber den Resturlaub auszahlt. Spielt es eine Rolle das ich über das Ende des Beschäftigungsverhältnisses hinaus krankgeschrieben bin?

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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform nur dazu dienen soll, Ihnen einen ersten Eindruck der Rechtslage zu vermitteln. Die Leistungen im Rahmen einer persönlichen anwaltlichen Beratung/Vertretung können und sollen an dieser Stelle nicht ersetzt werden.
Auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes möchte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt beantworten:

Ein Anspruch auf Auszahlung des Resturlaubes besteht nicht. Ihr Urlaubsanspruch verfällt grundsätzlich am Jahresende. Wenn Sie den Urlaubsanspruch aus krankheitsbedingten Gründen nicht nehmen können, so wird der Resturlaubsanspruch in das erste Quartal des Folgejahres übertragen. Kann der Urlaub auch dort aus krankheitsbedingten Gründen nicht genommen werden, verfällt der Urlaub am 31.03. des Folgejahres.
Aber da Sie zum 31.12.2007 das Arbeitsverhältnis gekündigt haben und bis dahin noch krank geschrieben sind, verfällt Ihr Urlaub am 31.12.2007.

Sie sollten diesen Umstand, also dass Sie krankheitsbedingt keine Auszahlung für Ihren Urlaub vom Arbeitgeber erhalten haben dem Arbeitsamt mitteilen, am besten auch vom Arbeitgeber schriftlich bestätigen lassen.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Dileyha Altintas
-Rechtsanwältin-
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