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Anspruch auf Arbeitslosengeld bei bestehendem Gewerbe

| 08.07.2016 12:43 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Zusammenfassung:

Arbeitslosengeld bei bestehendem Gewerbe

Durchgehend seit über 20 Jahren bin ich im Angestelltenverhältnis beschäftigt. Seit 2006 habe ich ein Gewerbe angemeldet. Ausschließlich mein Ehemann führt dieses Gewerbe, ich gehe keiner Tätigkeit im Rahmen dieses Gewerbes nach. Aufgrund Krebserkrankung meines Ehemannes musste diese Konstellation so gewählt werden. Nun werde ich aufgrund ordentlicher betriebsbedingter Arbeitgeberkündigung arbeitslos. Ich stehe dem Arbeitsmarkt uneingeschränkt zur Verfügung, bin auch selbst aktiv auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz. Habe ich Anspruch auf Arbeitslosengeld?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn das Gewerbe auf Ihren Namen angemeldet ist, sind Ihnen grundsätzlich auf die Einnahmen daraus zu zuordnen.

Da Sie das Gewerbe bereits seit 2006 unterhalten, haben Sie bezüglich des Arbeitslosengeldes einen Freibetrag. Der Freibetrag ist der Durchschnitt der letzten 12 Monate der Einnahmen des Gewerbes. Dieser errechnete Betrag gilt als Freibetrag. Lediglich Einnahmen, die diesen Freibetrag dann überschreiten, sind auf das Arbeitslosengeld anzurechnen.

Sie erhalten also Arbeitslosengeld (für das ehemals Angestelltenverhältnis) + Einnahmen aus Gewerbe bis zum auszurechnenden Freibetrag.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 08.07.2016 | 13:50

Sehr geehrte Frau Gansel,

herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort.

Was versteht man unter Einnahmen, Umsatz oder Gewinn?

Das Gewerbe ist bilanzpflichtig, spielt dies ggf. eine Rolle?

Wo finden sich die gesetzlichen Bestimmungen zu dem von Ihnen erwähnten Freibetrag?

Vielen Dank noch einmal für Ihre Mühe!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 08.07.2016 | 16:17

Gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Entscheidet für die Berechnung des Freibetrages ist der Gewinn aus dem Gewerbebetrieb. Ob dabei eine Bilanzierungspflicht besteht oder nicht, ist unerheblich. Der Gewinn ist als Bezugsgröße heranzuziehen.

Es gilt folgende Bestimmung: § 155 Abs. 2 SGB III .

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Gansel

Bewertung des Fragestellers 08.07.2016 | 16:25

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