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Anspruch auf Arbeitslosengeld ALG1

7. Januar 2021 22:53 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Guten Abend,

ich bin einer Vollzeitbeschäftigung nachgegangen, welche ich 12 Monate am Stück ausgeübt habe. Diese habe ich SELBST ordentlich gekündigt und ohne Lücke zum nächsten Monat einen neuen Arbeitsvertrag(Vollzeit) in einer anderen Firma abgeschlossen.
Jetzt wurde ich mit sofortiger Wirkung aus betrieblichen/- wirtschaftlichen Gründen von meinem neuen Arbeitgeber nach nur einem Monat gekündigt.

Habe ich einen Anspruch auf ALG1, oder muss ich mit einer Sperrfrist rechnen, da ich den vorherigen Job selbst gekündigt habe?

Ich bin am verzweifeln - ich hoffe Sie können mir mit einer Antwort helfen.

Beste Grüße!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ein Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 besteht nach dem geschilderten Sachverhalt, da Sie die Anwartschaftszeit erfüllen und in den 30 Monaten vor Arbeitslosmeldung mindestens 12 Monate versicherungspflichtig beschäftigt gewesen sind.

Eine Sperre beim Arbeitslosengeld haben Sie nach Ihren Angaben nicht zu befürchten. Die Agentur für Arbeit stellt insofern auf Eigenkündigungen, Aufhebungsverträge oder ein Selbstverschulden ab, welches z.B. im Fall einer durch Sie selbst verursachten fristlosen Kündigung liegen kann.
Auf die Eigenkündigung Ihres vorherigen Arbeitsverhältnisses kommt es dabei nicht an. Maßgeblich sind die Beendigungsgründe des aktuellen Vertrages, welche betrieblicher/wirtschaftlicher Natur sind.

Eine Ausnahme besteht lediglich, wenn das vorherige Arbeitsverhältnis unbefristet gewesen sein sollte und Sie einen neuen, von vornherein befristeten Vertrag abgeschlossen haben sollten. In diesen Fällen nimmt die Agentur für Arbeit gerne ein Selbstverschulden an und verhängt eine Sperre von bis zu 12 Wochen. Ob dieses Vorgehen jedoch rechtmäßig ist, hängt vom Einzelfall ab, da gute Gründe für einen Arbeitgeberwechsel auch in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis bestehen können.
Sollte dies bei Ihnen der Fall sein und eine Sperre verhängt werden, melden Sie sich gerne erneut.

Ansonsten hoffe ich, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben, bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen und wünsche Ihnen alles Gute. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Mirja Lena Giessing
Rechtsanwältin

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