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Anspruch als uneheliches Kind

| 23.11.2020 21:04 |
Preis: 53,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Frau Anwältin, sehr geehrter Herr Anwalt,

ich bin 1976 unehelich geboren worden. Mein "Erzeuger" hat meine Mutter nach Bekanntwerden der Schwangerschat sitzengelassen.
Er hat zwar die Vaterschaft vor Gericht bestätigt (steht auch in meiner Abstammungsurkunde) und Unterhalt gezahlt, aber sonst hatte er kein Interesse.
Seiner späteren Frau und seinem Bruder ist meine Existenz bekannt. Ich glaube auch seinem Vater.
(Meine Mutter hat mir das alles mal erzählt)

Mit seiner Frau hat er drei Kinder, und lebte bis zu seinem Tod mit ihr in einem Haus, das er von seinem Vater geerbt hatte.
Von seinem Tod habe ich zufällig erfahren, da ich einfach mal nach ihm gegoogelt hatte (keine Ahnung, was mich da angetrieben hat).
Er ist im September 2018 verstorben.
Ich hatte nie Kontakt zu ihm oder der Familie. Ich weiß also auch nicht, ob seine Kinder von mir wissen.

Wie soll ich mich nun verhalten? Welche Möglichkeiten habe ich?
Soll ich Kontakt zu seinem Bruder aufnehmen (die Frau ist inzwischen auch verstorben) oder soll ich mich an das Nachlassgericht wenden oder an einen Anwalt?
Steht mir nicht wenigstens ein Pflichtteil zu?

Über einen Rat würde ich mich sehr freuen.

Vielen Dank

Lieben Gruß

M.E.

23.11.2020 | 21:47

Antwort

von


(601)
Saalestraße 20
63667 Nidda
Tel: 06043 801 59 60
Web: http://ra-krueckemeyer.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Erbrechtlich gesehen sind eheliche und uneheliche Kinder gleichgestellt. D.h. Sie haben einen Anspruch auf den gewöhnlichen Erbteil sofern kein Testament vorliegt. Liegt ein Testament vor, in dem sie ausdrücklich enterbt sind, bliebe ihnen jedenfalls der Pflichtteil (Hälfte des gesetzlichen Erbteils).

Sie sollten hierfür mit den Erben Kontakt aufnehmen Und ihren Anteil fordern.

Soweit die rechtlichen Erwägungen. Wenn es natürlich so ist, dass die Erben nichts von ihrer Existenz wissen, kann dieser Kontaktaufnahme ein Schock sein. Sie werden hier nicht unbedingt mit freudiger Überraschung rechnen können. Um die Abwicklung so konfliktfrei und professionell wie möglich zu gestalten, kann es sich empfehlen von Anfang an eine Kanzlei mit der Wahrnehmung ihrer Interessen zu beauftragen.

Ich hoffe ich konnte Ihre Fragen umfassend beantworten. Sollten Rückfragen bestehen, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 01.12.2020 | 19:34

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