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Anspruch Maklercourtage

12.03.2014 11:38 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


14:16

Guten Tag,
vor Kurzem haben wir uns für ein Reihenhaus in unserem Wohnort bei einem Makler informiert. Es war eine Maklercourtage i. H. v. 2,38 % vereinbart. Da es nicht genug Interessenten für dieses Projekt gab, trennten wir uns von der Idee Reihenhaus. Daraufhin ist das Bauunternehmen, welches auch das Reihenhaus gebaut hätte auf uns zugekommen und bot uns ein Gespräch an. Daraus ist dann die Idee entstanden in dem gleichen Baugebiet ein Einfamilienhaus zu errichten. Dieses haben wir jetzt auch bei der Firma in Auftrag gegeben. Davon hat der Makler hier im Ort erfahren und informierte uns, dass er uns eine Rechnung für die Vermittlung senden werde.
Dabei haben wir weder einen Vertrag unterschrieben, noch hat er sich nach dem Reihenhaus in irgendeiner Art und Weise beraten oder geholfen. In einem so kleinen Ort (1400 Einwohner) ist es nicht von ihm abhängig gewesen, dass wir in dem einzigen Baugebiet, das es hier gibt bauen und auch die Baufirma wurde aus unserer Siicht nicht durch ihn vermittelt, da bereits 4 andere Familien mit dieser Firma gebaut haben und wir auch mehrere Unternehmen zur Auswahl hatten, bevor wir uns für dieses entschieden haben.
Wir sehen die Ansprüche auf Courtage nicht gerechtfertigt und fragen uns auch auf welcher Basis die Rechnung gestellt werden soll, da weder wir noch die Baufirma verpflichtet ist, den nun geschlossenen Vertrag an den Makler weiterzugeben.
Wie ist hierzu die Rechtslage?


Einsatz editiert am 12.03.2014 11:42:56

12.03.2014 | 12:22

Antwort

von


(1215)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Aus Ihrer Sachverhaltsschilderung entnehme ich, dass Sie sich für ein Reihenhaus interessiert haben und dass seitens des Verkäufers ein Makler eingeschaltet gewesen ist. Sie wussten, dass es eine Maklerprovision gab und waren, wie ich vermute, auch mit der Zahlung der Maklerprovision einverstanden, hätten sie das Reihenhaus erworben. Zum Kauf des Reihenhauses ist es aber nicht gekommen, so dass der Makler diesbezüglich keinem Provisionsanspruch hat.


2.

Unabhängig von der Tätigkeit des Maklers, und so verstehe ich den geschilderten Sachverhalt, kam es zu einem Gespräch mit dem Bauunternehmen, das Einfamilienhäuser errichtet. Entsprechend haben Sie einen Vertrag mit dem Bauunternehmen geschlossen. Anhaltspunkte dafür, dass der Makler für dieses Rechtsgeschäft ursächlich geworden ist, ergeben sich aus der Sachverhaltsschilderung nicht. Die Tatsache, dass der Makler von dem Kauf des Einfamilienhauses Kenntnis erlangt hat, gibt aber keinen Rechtsanspruch auf Zahlung der Maklerprovision.

Demzufolge werden Sie unter Zugrundelegung des geschilderten Sachverhalts keine Maklerprovision zu zahlen haben.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 12.03.2014 | 12:44

Guten Tag, vielen Dank für die Beantwortung meiner Frage. Muss der Bauunternehmer oder wir dem Makler denn Auskunft geben, wie hoch der Kaufpreis des abgeschlossenen Vertrages mit dem Bauunternehmen sind? Er sagte, dass er ansonsten den Kaufpreis des Reihenhauses als Basis für die Rechnungsstellung nehmen wird.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12.03.2014 | 14:16

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:


Wenn keine Maklerprovision geschuldet wird, brauchen weder Sie noch Dritte dem Makler Auskunft über den Kaufpreis des Hauses zu erteilen.

Der Kaufpreis dient nur der Berechnung der Höhe der Maklercourtage.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

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