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Anschuldigung wegen Unterschlagung

5. Mai 2022 18:06 |
Preis: 52,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


19:33

Hallo, ich bin 23 Jahre alt und habe zwei Jahre im Fahrradgeschäft gearbeitet. Mir wird unterstellt, in meinem Namen Gutscheine erstellt zu haben, ohne diese bezahlt zu haben und diese auch eingelöst zu haben. Diese erstellten Gutscheine stehen auf meinen Namen, das ist richtig. Die Kasse ist so einstellbar, dass man den Kassierer ohne Passwort einfach abändern kann. Heißt, mein Kollege meldet sich mit seinem Namen und Passwort morgens früh an und jemand wechselt bei einem Kassiervorgang auf meinen Namen (kein Nutzerpasswort mehr erforderlich)
Heißt, es kann von den vorhandenen 4 Festangestellten Verkäufern jeder einfach so in der Kasse den Benutzernamen abändern und mit diesem auch Kassieren und Gutscheine erstellen.
Mir wird ein 4-Stelliger Betrag der Unterschlagung vorgeworfen. Wenn ich mich morgens in der Kasse anmelde, kann jeder Verkäufer unter meinem Namen Kassieren (kein Nutzerwechsel mit Kennwort bei Kassiervorgang erforderlich).
Es gibt keine Kameras im Geschäft. Alles ist während meiner Arbeitszeit geschehen, ob ich im Lager stand, oder auf Toilette war, oder im Kundengespräch. Ich war immer angemeldet und niemand hat seinen Benutzer gewechselt bei Kassiervorgängen.
Wie gehe ich vor? Habe ich eine Chance? Ich bin nicht vorbestraft oder sonstiges. Habe noch nie etwas falschen in meinem Leben getan. Wie kann ich beweisen, dass jeder im Geschäft Zugriff ohne jegliche Ummeldung zur Kasse hat und unter meiner Benutzung Unsinn anstellen kann? Zu einer Anzeige kam es noch nicht, es wurde nur telefoniert.

5. Mai 2022 | 18:51

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Beweislast liegt bei dem Arbeitgeber bzw. bei den Strafermittlungsbehörden, dass Sie die Straftat begangen haben. Es kommt hier nicht nur Unterschlagung, sondern auch Urkundenfälschung und Betrug in Betracht. Sie sollten daher die Vorwürfe nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Insbesondere kann ein derartiger Eintrag in die Personalakte - sofern eine besteht - auch für die Zukunft Probleme bereiten.

ich empfehle Ihnen daher, zu den Vorwürfen Stellung zu beziehen. Dies sollte mithilfe eines im arbeits- und strafrechtlich spezialisierten Anwaltes geschehen.

Gerne kann ich Ihnen bei der Abwehr der Vorwürfe behilflich sein.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rückfrage vom Fragesteller 5. Mai 2022 | 19:27

Hallo,
inwiefern besteht eine Urkundenfälschung? Ich habe ja keine Gutscheine händig ausgestellt. Weder noch. Ich habe nichts ausgestellt. Es hat jemand in meinem Namen Gutscheine erstellt. Und dank dieser schlechten Kasse kann jeder unter meinem Namen Vorgänge und Gutscheine erstellen. Das ist ja das Problem. Es sind keine Kameras da und die Kasse ist einfach nicht so eingestellt, dass man sich wie bei Lidl anmelden muss um zu Kassieren...

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 5. Mai 2022 | 19:33

Sehr geehrter Fragesteller,

der Vorwurf ist, dass Sie Gutscheine für sich ausgestellt hätten.
Wenn Sie also im Namen des Geschäfts Gutscheine auf Ihren Namen ausgestellt hätten, wäre das auch eine Urkundenfäslschung, gegen die Sie sich verteidigen müssten.

Bei weiteren Fragen können Sie mir gerne eine Email schreiben.
Beste Grüße
RA Richter

ANTWORT VON

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