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Anschuldigung wegen Telefonterrors


20.03.2007 19:06 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Sehr geehrte Damen und Heren,
ich versuche mich kurz zu fassen:
Seit 3 Jahren kämpfen ich für meinen 5-jährigen Sohn, damit er mich besuchen darf. Meine Expartnerin und ich leben getrennt, haben jedoch gemeinsames Sorgerecht.
Sie unternimmt alles, damit er mich nicht sehen darf etc. , läßt Wochenenden ausfallen, er durfte noch nie anrufen etc, etc..


Als wieder einmal so ein Papa-WE ausfiel, und ich es meinen Freunden, die bei uns zu Besuch waren, das alles geschildert habe, drehte eine Freundin von mir etwas durch und wollte von der Oma meines Sohnes telefonisch erfahren, warum er nicht zu mir darf. Die Mutter hat ne Geheimnummer, da konnte sie nicht anrufen.
Ich war zu dem Zeitpunkt nicht mehr anwesend, sonst hätte ich es noch verhindern können, weil ich weiß, dass es nichts bringt. Denn, sie rief dummerweise ohne mein Wissen von meinem Handy an - auch spätabends und nachts noch - mehrfach.
Die Oma von meinem Kleinen tut natürlich auch alles gegen uns und geht prompt am nächsten Tag zum Arzt, lässt sich als schwerkrank schreiben ( Schlafstörungen etc. ) , hat die Telefonate von der Telekom aufzeichnen lassen und hat Anzeige gegen mich erstattet wegen Körperverletzung.

Meine Frage:
Da ich selbst die Anrufe nicht getätigt habe, jedoch mein Handy benutzt wurde, wie komm ich da wieder raus ? Wie kann ich das beweisen ?
Diese Freundin möchte ich auf keinen Fall nennen, da es beruflich für sie eine Katastrophe wäre, wenn ihr Name mit einer Strafsache genannt würde.
Sie hat sich auch 100 Mal bei mir entschuldigt, aber der Gerichtstermin steht natürlich.
Was soll ich tun ?
Einfach sagen, dass ich es war, obwohl es nicht stimmt ?
Aussage verweigern ?
In Revision gehen ?

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben summarisch unter Berücksichtigung des Einsatzes wie folgt beantworten:

Auch wenn es schwer fällt: Sie müssen an sich und Ihr Kind denken. Damit sollte Ihre Verteidigung doch auf Benennung der wahren Täterin gerichtet sein. Sollten Sie hier verurteilt werden, wird sich das in einem (evtl. von der Mutter anzustrengenden) Sorgerechtsverfahren sicherlich nicht positiv auswirken.

Regelmäßig bietet sich ein Geständnis nicht an, wenn Sie nicht der Täter waren.

Sie sollten unbedingt (!) einen Verteidiger beauftragen. Gerne können Sie sich hier an mich wenden. Hier scheint der Hintergrund im Bezug auf das Kind derart vordringlich, dass eine Verteidigung nach Akteneinsicht sicherlich angezeigt ist. Dies auch, wenn hierdurch weitere Kosten entstehen.

Ob und ggf. welches Rechtsmittel eingelegt werden sollte, kann erst nach der Hauptverhandlung entschieden werden.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www.anwalt-for-you.de

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