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Anschlussflug am nächsten bei Pauschalreise

| 25.10.2015 15:06 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger


Der Reiseveanstalter bot eine 14-tägige Rundreise vom 3.-16.10.2015 mit Hin- und Rückflug ab Düsseldorf über Wien nach Armenien, Georgien und Aserbeidschan zum Pauschalpreis an. Die Flüge sollten mit Austrian Airlines stattfinden. Hinflug: DUS-VIE OS156 + VIE-EVN OS641. In der Reisebestätigung vom 05.05.2015 waren für den Rückflug BAKU-VIE OS644 und VIE-DUS OS151 ausgewiesen. Der Rück-Weiterflug ab Wien nach Düsseldorf sollte nicht am 16.10. sondern am 17.10., also einen Tag später stattfinden, weil angeblich am 16.10. abends kein Anschlussflug mehr zu haben sei. Eine Hotelübernachtung wurde nicht angeboten.
Der entsprechende Hinweis: "Ankunft 1 Tag später" wurde im Mai 2015 sowohl vom Reisebüro als auch von den Reiseteilnehmern übersehen. Nach Intervention beim Reisebüro Anfang September wurde am 04.09. vom Reiseveranstalter bestätigt, dass gegen Mehrpreis von 85.-€/Person doch noch ein Rückflug am 16.10. um 20:15 Uhr ab Wien VIE-DUS OS8779 möglich sei. Dem wurde zugestimmt, da einerseits Mehrkosten von 170.-€/Person seitens des Veranstalters angegeben wurden, von denen er ebenfalls 85.-€/Pers übernehmen wollte und andererseits nur Übernachtung in Wien oder Reiserücktritt möglich gewesen wäre.
Während der Reise stellten wir dann fest, dass 3 weitere Personen der 25-köpfigen Reisegruppe von Anfang an auf diesen Flug gebucht worden waren. Wir fühlen uns jetzt vom Reiseanbieter getäuscht und verlangen die 85.-€/Pers. zurück. Oder ist das Reisebüro ersatzpflichtig?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Abschließend lässt sich Ihre Frage leider nur nach Einsicht in die Buchungsunterlagen beantworten.
Aber nach dem allgemeinen Ablauf gehe ich von folgender Situation aus:

Das Reisebüro war nur Vermittler und hat selbst keine Leistungen erbracht. Einen Beratungsfehler im Rahmen der Buchung kann ich nicht erkennen. Das Übersehen des Hinweises ist sicherlich nicht korrekt, daraus aber eine Haftung auf den vollen Betrag zu erreichen ist schwierig. Zum einen ist fraglich, wie weit hier noch die Prüfungspflicht geht, zum anderen war der Hinweis auch für Sie erkennbar, so dass auch Ihnen dies juristisch wird zugerechnet werden können.

Die Haftung des Veranstalters gestaltet sich auch schwierig. Denn regelmäßig kommt der Reisevertrag durch Bestätigung zu Stande. Hier ist die Bestätigung abgewichen, so dass ein neues Angebot vorliegt. Dies haben Sie angenommen, indem Sie die Reise gezahlt haben und evtl. auch im Rahmen des weiteren Schriftverkehrs. Ausdrücklich wollten Sie - in Kenntnis der Möglichkeit zum Storno, wie Sie schreiben - die Reise antreten.

Dass Sie dann den Aufpreis gezahlt haben, ist ebenfalls Vertragsbestandteil.
Daher meine ich, dass der Veranstalter seine Leistung vertragsgemäß erbracht hat. Dass dies nach Ihrer Auffassung eine Täuschung war, ist verständlich, allerdings juristisch kaum haltbar.

Ich kann Ihnen daher momentan raten, mit dem Reisebüro zu sprechen, auf deren Fehler hinzuweisen und zu versuchen, dort einen Beteiligung zu erreichen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


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Bewertung des Fragestellers 28.10.2015 | 18:17

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 28.10.2015 4,6/5,0
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