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Anschaffung Listenhund


06.08.2017 22:42 |
Preis: 52,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich plane mir einen Listenhund anzuschaffen. Weder mein Vermieter noch meine Nachbarn sind davon begeistert. Im Gegenteil die haben Angst. Nun ist es so dass das Tier im Oktober einziehen würde. Ich baue ein eigenes Haus und werde im nächsten Jahr hier definitiv ausziehen. Kann mir dennoch die Anschaffung verboten werden oder gekündigt werden? Ich verstehe das Problem nicht da ich ja wie gesagt ohnehin ausziehe und bis dahin ein vorläufiges negativzeugnis für den Hund habe.
06.08.2017 | 23:20

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Sie benötigen die Zustimmung ihres Vermieters. Der Vermieter hat nämlich auch den Schutz der anderen Mieter im Blick zu behalten (AG Frankfurt a.M. NZM 1998, 759 ). Die Nutzung von Listenhunden ist nämlich nicht von § 535 BGB abgedeckt. § 535 BGB sichert den vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache gegen Zahlung des Mietzinses gem. § 535 II BGB. Es kommt hier auch nicht zu einer Interessenabwägung, wie bei anderen Hunden. Ihr Vermieter könnte ihnen demnach einfach die Zustimmung verweigern, weil es sich um einen Listenhund handelt. Sie sollten demnach das Gespräch mit ihm suchen und seine Bedenken zerstreuen. Sie sollten alles mögliche tun, um alle Gefahren durch den Listenhund zu minimieren. Sie sollten auch mit dem sicheren Auszug argumentieren und diesen belegen. Die Zustimmung brauchen sie in jedem Fall, denn ohne Erlaubnis käme auch eine fristlose Kündigung in Betracht.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt Hellmich


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