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Anrecht auf Reparatur nach grob fahrlässigen Pfusch beim Auto?

27.07.2012 10:43 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jan Wilking


Sehr geehrte Damen oder Herren,

angefangen hat das ganze wo mein Auto für einen Garantieauftrag für die Zylinderkopfdichtung zur A.T.U. kam. Das Auto wurde repariert doch bei der Reparatur wurden 2 Schrauben kapputt gemacht. Blöderweise die, die den Motorblock fest halten. Man zog es vor etwas Flüssigkleber zu verwenden und sagte unter einen Angestellten der als Zeuge fungiert, das schon nichts passieren wird. Natürlich flog mir eine Woche später der Motor um die Ohren.
Jetzt zum Problem:
Die A.T.U. würde es gerne als Totalschaden über die Versicherung laufen lassen.
Ich möchte es repariert haben! Ich habe in den letzten Jharen soviel Geld hinein gesteckt, das ich für das Geld was man mir geben will, sicher kein vergleichbares Fahrzeug kriege. Die sagen aber wenn nu die Reparaturkposten einen Betrag von 2000€ übersteigt, reparieren sie mir mein Auto nicht, weil es den Wert des Fahrzeugs übersteigen würde. Hier wurde grob fahrlässig gehandelt und ich habe ein heiles Auto dahin gebracht. Habe ich ein Recht darauf das man mein Auto repariert?

Mit freundlichen GRüßen

Kathrin Hoffmann

Sehr geehrte Ratsuchende,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung und Ihres Einsatzes wie folgt:

Die Instandsetzung eines beschädigten Fahrzeugs ist in aller Regel wirtschaftlich unvernünftig, wenn die (voraussichtlichen) Kosten der Reparatur mehr als 30 Prozent über dem Wiederbeschaffungswert liegen. In einem solchen Fall, in dem das Kraftfahrzeug nicht mehr reparaturwürdig ist, kann der Geschädigte vom Schädiger grundsätzlich nur die Wiederbeschaffungskosten verlangen (ständige Rechtsprechung, z.B. BGH Urteil vom 14. Dezember 2010 - VI ZR 231/09).

Als Geschädigte können Sie daher Reparaturkosten bis zu einer Höhe von 130 % des Wiederbeschaffungswertes ersetzt verlangen, wenn Sie Ihr Fahrzeug nach der Reparatur weiternutzen wollen. Übersteigen die voraussichtlichen Reparaturkosten dagegen den Wert des Fahrzeugs um mehr als 30 %, darf der Schädiger leider tatsächlich die Reparatur verweigern. Im Streitfall müssten Wiederbeschaffungswert und voraussichtliche Reparaturkosten ggf. durch ein Sachverständigengutachten geklärt werden.


Ich hoffe, Ihnen eine erste hilfreiche Orientierung ermöglicht zu haben. Bei Unklarheiten benutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.

Bedenken Sie bitte, dass ich Ihnen hier im Rahmen einer Erstberatung ohne Kenntnis aller Umstände keinen abschließenden Rat geben kann. Sofern Sie eine abschließende Beurteilung des Sachverhaltes wünschen, empfehle ich, einen Rechtsanwalt zu kontaktieren und die Sachlage mit diesem bei Einsicht in sämtliche Unterlagen konkret zu erörtern.

Mit freundlichen Grüßen

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