Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Anrechnung von Rechtsanwaltsgebühren

30.01.2006 10:37 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Ich habe im August 2005 einen Anwalt mit meiner zivilrechtl. Vertretung beauftragt.Danach wurde 1,3 Geschäftsgebühr §§ 2,13 RGV Nr. 2400 VV als Vorschuss gezahlt. Im weiteren Verlauf kam es jetzt zur Klageeinreichung meinerseits. Der Anwalt berechnet nun (unmittelbar nach Klageeinreichung)unter Anrechnung des Vorschusses:
1,3 Geschäftsgebühr
1,3 Verfahrensgebühr MINUS 0,65 gem. Vorbemerkung 3 (4) VV
1,2 Terminsgebühr
bei einem Streitwert von € 5248 mithin € 1060,-- netto.
Dies erscheint mir sehr hoch- insbesondere die 0,65 Anrechnung ist mir unklar. Hätte hier nicht 100 % abgezogen werden müssen bzw. ist so eine Gebühr quasi mit 35 % berechnet worden, die so nicht hätte berechnet werden dürfen ?


Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich möchte sie sogleich unter Berücksichtigung Ihrer Informationen wie folgt summarisch beantworten.

Das Entstehen der Gebühren richtet sich immer nach dem Auftrag. Wenn Ihr Anwalt vorab außergerichtlich tätig war, dann sind die Geschäftsgebühr, die Verfahrensgebühr und die Terminsgebühr mit den betreffenden Sätzen entstanden. Zu der Anrechnung möchte ich anmerken, dass nach der Vorbemerkung 3 Abs. 4, soweit wegen des selben Gegenstand eine Geschäftsgebühr (…) entstanden ist, wird diese Gebühr zur Hälfte (…) auf die Verfahrensgebühr des gerichtlichen Verfahrens angerechnet. Von daher kann ich insoweit keine Einwände gegen die geltend gemachten Gebühren erheben.

Nach meinen Berechnungen ergibt sich für diese Gebührentatbestände unter Berücksichtigung des Gegenstandswertes ein Zahlbetrag von 1281,45 € (ohne Berücksichtigung des unbekannten Vorschusses).

Ich hoffe, dass Ihre Fragen mithin beantwortet worden sind. Ansonsten stehe ich für Rückfragen im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-

Burgwedel 2006
mailabc@anwaltskanzlei-hellmann.de (entferne abc)

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 77877 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr zu empfehlen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr gute Beratung, verständlich und ausführlich. ...
FRAGESTELLER
3,8/5,0
Leider wurde die Rückfrage als zu umfangreich abgelehnt. ...
FRAGESTELLER