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Anrechnung von Minijob meines Sohnes

17.12.2020 15:52 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren.

Mein Sohn Studiert.

Ich zahle aktuell den Regelunterhalt von 860€ abzüglich Bafög (37€), Abzüglich Kindergeld (204€) sind das Aktuell 619,- Es gibt keinen Unterhaltstitel. Die Kindesmutter zahlt mangels Einkommen nichts.

Er nimmt jetzt für 4 Monate einen Minijob an bei dem er 530,- Brutto verdient (was das Netto ergibt weiss ich noch nicht)

Kann dieser Verdienst auf meine Unterhaltszahlungen angerechnet werden und falls ja, wie wird dieser Verdienst angerechnet ?

17.12.2020 | 17:58

Antwort

von


(590)
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63667 Nidda
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Arbeit in den Semesterferien oder sonstige sogenannte Minijobs werden auf den Unterhalt nicht angerechnet.

Etwas anderes gilt bei regelmäßigen Einnahmen. Dann wäre eine Anrechnung (nach Abzug berufsbedingter Aufwendungen) möglich. Nach Ihrer Schilderung sehe ich hierfür aber keinen Raum.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage beantworten. Sollten Rückfragen bestehen, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 17.12.2020 | 18:12

Sehr geehrter Herr Krueckemeyer

Ich habe gesehen das meine Frage wohl nicht präzis genug war.

Ich Präzisiere das mal, um klarheit für mich zu haben.

Der Minijob wäre vom 1.1.2021 bis zum 31.3.2021 und würde daher noch innerhalb des Wintersemesters beginnen Semesters liegen. Das wintersemester läuft vom 01. Oktober bis 31. März und der Midijob würde teilweise innerhalb der Vorlesungszeit liegen. (die bis ende Januar Läuft)

Er bricht den bisherigen Studiengang jetzt im 3. Semester ab und wechselt im nächsten Semester (sommersemester 2021, ab April) in einen neuen Studiengang.

Er ist 21

Entschuldigen sie bitte die in der ursprünglichen Frage fehlenden Angaben.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 17.12.2020 | 19:27

Sehr geehrter Fragesteller,

Daraus ergibt sich ein komplett anderer Sachverhalt.
In der Zeit zwischen zwei Studiengänge ist das Einkommen (abzüglich 100 € berufsbedingter Mehraufwendungen) voll anzurechnen.
Der volle Unterhaltsanspruch, lebt dann mit Beginn des neuen Studiengangs wieder auf.

Hintergrund: Das Studium wird als Vollzeit Job gesehen. Jeder Erwerb neben dem Studium ist daher über obligatorisch und soll nicht angerechnet werden. Wird allerdings nicht studiert (in diesem Fall) findet eine Anrechnung statt.

Sollten weitere Nachfragen bestehen können Sie mich via E-Mail kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

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