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Anrechnung von Betriebsrente zur Unterhaltsminderung


02.09.2006 12:29 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Darf ich meine Bruttogehalt um 13% schmälern für eine Altersvorsorge (Direktversicherung) wenn ich sonst keinerlei Sparvermögen oder sonstige Versicherungen habe?
Muß diese Betriebsrente die sog. Rieserrente sein oder kann ich jede andere Direktversicherung wälen?
Und ab wann erfolgt eine neue Anpassung an die Lebensunterhaltungkosten sprich- wann steigt der Selbstbehalt von 890 Euro auf einen höheren Betrag (Aktualisierung der Düsseldorfer Tabelle?
Herzlichen Dank

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

bei der Ermittlung des unterhaltsrelevanten Nettoeinkommens sind selbstverständlich Sozialversicherungsabgaben des Unterhaltsverpflichteten, zu welchen auch Aufwendungen für die Altersvorsoge zählen, mindernd zu berücksichtigen.

Sie sind daher dazu berechtigt, den kompletten von Ihnen zu tragenden Arbeitnehmeranteil der Rentenversicherungsbeiträge von Ihrem Einkommen abzuziehen.

Es muß sich hierbei nicht unbedingt um eine sog. "Riesterrente" handeln.

Letztmalig wurde die Düsseldorfer Tabelle zum 01.07.2005 aktualisiert. Mit der nächsten Änderung ist zum 01.07.2007 zu rechnen, also alle zwei Jahre. Ob und wie die Änderungen ausfallen, kann von hier jedoch nicht vorausgesagt werden

Hochachtungsvoll


Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 02.09.2006 | 12:58

Vielen Dank für die rasche Antwort
Ist diese Aufwendung auch gerechtfertigt wenn der Arbeitgeber keine Zuzahlungen dazu macht sondern nur der Bruttolohn geschmälert wird und dies voll zu Gunsten des Rentenkontos des Unterhaltpflichtigen geht?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.09.2006 | 13:07

Arbeitnehmer können die Kosten einer zusätzlichen privaten Krankenversicherung jedenfalls immer abziehen, soweit es sich um eheprägende Aufwendungen handelt, die Ausgaben also bereits während der Ehe erfolgten.

Ist das nicht der Fall oder gab es keine Ehe, können nur die gesetzlichen Abzüge anerkannt werden, die ggf. theoretisch errechnet werden müssen. Mangels Kenntnis des gesamten Sachverhaltes kann ich hierzu leider keine genaueren Angaben machen.

Die Kosten einer privaten (Zusatz-)Rentenversicherung können wiederum in voller Höhe auch ohne Eheprägung abgezogen werden, wenn das Bruttoeinkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegt (West: 5.150,- Euro brutto monatlich, Ost: 4.350,- Euro brutto monatlich).

Insgesamt dürfen die Ausgaben für die Rentenversicherung (einschließlich eventuellem Arbeitgeberanteils) aber nicht höher sein als 20% des Bruttoeinkommens.

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