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Anrechnung Nebenjob auf Kindesunterhalt

01.09.2018 22:58 |
Preis: 52,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger


Sehr geehrte Damen und Herren,

Folgender Fall liegt bei mir vor. Meine Tochter, 18, macht eine anerkannte Berufsausbildung auf dem schulischen Wege. Ich bezahle jeden Monat 330 Euro Unterhalt. Nun teilte mir die Mutter meiner Tochter mit, dass sie neben der Schule einen MiniJob angenommen hat und unter 400 Euro verdient. Eine genaue Summe teilte sie mir nicht mit. Bin ich nun berechtigt den Unterhalt um einen bestimmten Betrag zu kürzen?

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Sehr geehrter Fragensteller,

Im Ausgangspunkt sollte man dem Kind vertreten durch die Mutter per Einwurfeinschreiben Frist zur Auskunft über die Einkommenslage bis zum 15.9.2018 setzen, wenn persönliche Gespräche zu keiner genaueren Bezifferung führen.

Ansonsten ist zu sagen, dass bei Schülern grds. 40 € als berufsbedingte Aufwendungen anrechnungsfrei bleiben. Der Rest wird nach Billigkeit angerechnet. Meist nimmt man die Hälfte des Nettos.

Würden im Minijob z.B. 300 € verdient, dürfte das Kind 40 € + 260 € : 2 für sich ohne Anrechnung behalten = 220 €.

Eine einseitige Kürzung ist nicht ratsam. Man sollte schriftlich Frist zur Auskunft setzen und Verweigerung der Weiterzahlung des Unterhalts bei fehlender Auskunft androhen. Man muss natürlich hier immer auch ein wenig taktisch denken. Zu aggressives Vorgehen kann dazu führen, dass das Kind seinen Job kündigt und dann hat man nichts gewonnen.

Mit freundlichen Grüßen
D. Saeger
- RA -

Ergänzung vom Anwalt 01.09.2018 | 23:29

170 € sollte es heißen. Iudex non calculat.

MfG
D. Saeger
- RA -

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