Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Anrechenbare Nebenkosten


06.05.2005 12:53 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Ich bin Vermieter eines Mehrfamilienhauses mit insgesamt 3 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe.
Vergangenes Jahr kam es zu einer Verstopfung der Abwassergrundleitung, die mit einem Kostenaufwand von ca. 160 Euro gereinigt werden mußte.
Ist eine Umlage der entstandenen Kosten generell möglich und wenn ja, nach welchem Verteilungsschlüssel? (Nach Anzahl der Wohneinheiten, nach Größe der Wohneinheiten oder nach Anzahl der die jeweilige Wohneinheit bewohnenenden Personen)
Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Instandhaltungs- bzw. Instandsetzungskosten können nicht als Betriebskosten auf den Mieter abgewälzt werden.

Instandhaltungskosten sind die Kosten, die während der Nutzungsdauer zur Erhaltung des bestimmungsgemäßen Gebrauchs des Mietobjektes aufgewendet werden müssen, um die durch Abnutzung, Alterung oder Witterungseinwirkung entstehenden baulichen oder sonstigen Mängel ordnungsgemäß zu beseitigen.

Darunter zählt auch die von Ihnen geschilderte Reinigung der Abwassergrundleitung.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de

Nachfrage vom Fragesteller 06.05.2005 | 13:19

Sind die Reiniungskosten auch dann nicht umlagefähig, wenn ursächlich für die Verstopfung, laut Aussage des Reinigungsunternehmens, das Einleiten von fetthaltigen Abwässern war?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.05.2005 | 13:30

Sollte der achweis gelingen, dass ein spezieller Mieter unerlaubt fetthaltige Substanzen als Abwasser abgeleitet hat und die Verstopfung daraus resultiert, wäre der entsprechende Mieter sicherlich zu belangen. Der Nachweis dürfte allerdings schwierig sein.
Eine Umlage über die Betriebskosten auf alle mieter scheidet aber trotzdem aus.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER