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Anrechenbare Krankenversicherungsbeiträge auf Unterhaltsberechnung

| 19.02.2009 20:31 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Bei der Berechnung des Unterhaltes können ja im Rahmen der Sozialausgaben Beiträge zur priv. Krankenversicherung abgezogen werden. (Unterhalt Minderjährig)

Ich habe einen Tarif, der so gestaltet ist, dass ich 6 Monate Beitragsrückzahlung erhalte, so lange ich keine Rechnungen einreiche.
Bei Einreichung von Rechnung bei der Krankenversicherung würde diese Rückzahlung für 2 Jahre entfallen. ( z.B Krankenhausaufenthalt, Unfall, kostspielige Behandlungen )
Muss ich die Beitragsrückzahlung berücksichtigen, oder kann ich meinen gesamten Anteil abziehen.?

Sehr geehrter Ratsuchender,

die von Ihnen gestellte Frage beantworte ich in Anbetracht der von Ihnen gemachten Angaben und des von Ihnen ausgelobten Betrags in der gebotenen Kürze wie folgt:

Sie können sich vom Unterhalt nur tatsächlich gezahlte Leistungen abziehen. Weiterhin müssen Sie Rückzahlungen für das Jahr, für dass Sie erhalten haben wieder anteilig in die Berechnung einstellen (Beispiel: Betrug die Rückzahlung im Jahr 2008 1.200,- Euro, müssen Sie sich monatlich 100,- Euro abziehen lassen). Maßgebend ist der Zeitpunkt in dem die Rückzahlung erfolgte.

Zum Abschluss möchte ich Sie noch hierauf hinweisen:
Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben beruht, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhalts.
Diese Einschätzung kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen.
Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.
Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterhin insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion zur Verfügung.

Rückfrage vom Fragesteller 20.02.2009 | 09:31

Sehr geehrter Frau Mönner

danke für die schnelle Antwort.

Die Rückzahlung wird auf den monatlichen Beitrag umgelegt
D.h. ich zahle jeden Monat einen geringeren als den Vollbetrag
Dann , wenn ich ihre Antwort Richtig verstanden habe, könnte ich nur die tatsächlich gezahlten
Beiträge anrechnen, was aber eigentlich Unsinn ist, da ich ja nicht weiß , wie sich mein Gesundheitszustand entwickelt.

Aber meine eigentliche Rückfrage lautet

Ich habe im Dez eine größerer Zahnarztbehandlung gehabt.
Die Kosten ( 3000 € ) habe ich selber gezahlt , also nicht bei der Versicherung eingereicht.
Kann ich diese Kosten gegenrechnen ?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.02.2009 | 13:16

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage möchte ich folgendermaßen beantworten:

Krankheitskosten sind grundsätzlich vom Einkommen absetzbar, soweit sie nicht von der Krankenkasse getragen werden.
Das bedeutet, soweit Sie durch die Nichteinreichung der Zahnarztrechnung eine Beitragsrückerstattung erhalten, die über den Zahnartzkosten liegt, können Sie die Zahnarztkosten absetzen, da sie ja auch wie dargelegt, die Rückzahlungen der Krankenkasse ihrem Einkommen hinzurechnen. Dieses Verhalten ist wirtschaftlich und kommt auch dem Unterhaltsberechtigten zugute.
Nur soweit die Beitragsrückerstattung niedriger wäre, als die von Ihnen gezahlten Zahnarztkosten, wäre das Verhalten unwirtschaftlich und ein Abzug käme nicht in Betracht.

In der zur Beantwortung der kostenlosen Nachfragefunktion angemessenen Zeit vermochte ich allerdings hierzu keine Urteile zu finden.

Ich möchte Ihnen aber anraten, sich an einen Anwalt vor Ort zu wenden, der sich dann eingehend mit Ihrer Gesamtsituation und der genauen Berechnung Ihrer Unterhaltsverpflichtung befassen kann. Dies ist hier an dieser Stelle nicht möglich.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Rechtsanwältin Gesine Mönner

Ergänzung vom Anwalt 19.02.2009 | 22:48

Sehr geehrter Fragesteller,

bei meiner Antwort ist mir leider ein Tippfehler unterlaufen, im Beispiel muss es natürlich heißen: "(Beispiel: Betrug die Rückzahlung im Jahr 2008 1.200,- Euro, müssen Sie sich monatlich 100,- Euro zurechnen lassen)."

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Abend und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Rechtsanwältin Gesine Mönner

Bewertung des Fragestellers 22.02.2009 | 10:38

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