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Anowort von anderen Anwälten serstehe ich nicht


25.01.2007 17:00 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas M. Boukai



Sehr geehrter Herr Anwalt

erst einmal muss ich Ihnen sagen, das die Internetseite sehr ausführlich ist und ich mich gerne von Ihnen beraten lassen möchte.

Es geht um folgendes:
ich muss jetzt ein bischen weit ausholen, damit Sie verstehen um was es geht.

Ich war ca. vor 2 Jahren in Bosnien Hercegovina ( Sarajevo) das ist damals das 2 mal in Bosnien gewesen nach dem Bürgerkrieg. Mir hat es gut gefallen,
ich würde auch dort bleiben wenn es mit der Arbeit nicht so schlimm wäre. Ich bin vor 2 Jahren mit meiner Familie nach Sarajevo gefahren um dort meine Oma
und andere Familienmitglieder zu besuchen. Als ich ein paar leute in meinem alter (24) kennengelernt habe, war ich sehr froh.
Wir sind ein bischen rumgelaufen, haben mir
die Stadt gezeit, und gesagt was Sie so im Krieg gemacht haben usw. Als wir abends gegen 23:00 uhr nochmal in die Stadt wollten, wir waren zu zweit, bin ich von
hinten angegriffen worden und mit einem Messer am Hals erpresst worden, ich soll Ihnen 20000 euro geben sonst würden die meine Familie umbringen, die hatten
eine Schusswaffe dabei. Ich habe mir natürlich nichts gedacht und habe nur die ganze Zeit ja gesagt. Sie konnte ich nicht erkennen, es war dunkel und von einer
Laterne 20 meter weiter beleuchtet. Mein kennengelernter Freund haben die vor meinen Augen geschlagen, ich konnte nichts machen weil ich sonst vielleicht beim
Petrus wäre. Die Bedroher haben gesagt, das Sie wissen wo ich wohne, um es zu beweisen haben die mir die Adresse und sogar Nachnamen genannt, dannn
natürlich habe ich volle angst bekommen, gesagt haben die auch, das Sie einen Stein vor die Haustüre legen, um zu sehen ob die es ernst meinen. Die Bedroher haben
anscheindend das Kennzeichen von meinem Vater gesehen ( FORD EXCORD) und das wir aus Deutschland gekommen sind. Als Sie von uns abliessen, bin ich zu
meinem freund hin, und habe Ihn erst einmal beruhigt. So ich habe niemanden davon erzählt, nicht mal meiner Familie was ja verständlich ist, und geschweige denn
noch meine Oma. Ich habe jeden Tag angst gehabt. Wir sind dann wieder nach Deutschland gefahren, mein Onkel haben wir mitgenommen zum Besuch. Das alles war
im Jahre August (2005). Jezt musste ich mir überlegen wie ich an Geld komme ohne gleich in Gefängnis zu gehen. Ich habe ersteinmal ein Konto gemacht, bei der
Dresdner Bank trotz Schufaeintrag, paar tage später kam auch schon die EC Karte usw. Ich habe zu dem zeitpunkt beim Sicherheitsunternehmen gearbeitet. Als ich
die Karte bekam, habe ich sofort angefangen auf Lastschrift einzukaufen bei mehreren Geschäften und die Ware paar Minuten später dann gegen Bares wieder
eingetauscht, so kam ich auf ein paar hundert euro. war zwar nicht viel aber immerhin etwas. das Konto war nicht gedeckt und der lohn von meinem Arbeitgeber kam
zu meinem anderen konto der Stadtsparkasse München, da war ich nicht im minus und konnte mein geld komplett abheben. Das alles ging gut nach 2-3 Monaten bis
die Dresdner Bank alle Lastschriften wieder zurückgebucht hat, weil die geschäfte Sie nicht einlösen konnten mangels deckung. Die folge, karte gepserrt und
Mahbescheide usw. Dann habe ich übers Internet versucht an Geld zu kommen und habe sachen bestellt und wieder verkauft alles auf rechnung, hat nicht viel
gebracht weil ich nur die hälfte des Betrages wo ich hätte zahlen sollen gekriegt habe. Dann nach weiteren überlegen bin ich auf Überweisungen gekommen.
Bei einer ehemaligen firma wo ich gearbeitet habe, kannte ich die Kontonummer von meinem Chef, also habe ich einen Überweisungsträger ausgefüllt und an seine
Bank gefaxt mit seiner Unterschrift, ich wollte den eindruck erwecken das es der Firmeninhaber wäre. Vorher habe ich mir ein Konto auf Guthabenbasis eröffnet. Nach
3 Tagen kamen 9870 euro auf meinem Konto, die ich dann natürlch gleich abgehoben habe. ich habe mir ein Auto gekauft und normal angemeldet und bin sofort nach
Bosnien gefahren. Dort angekommen habe ich eine Nummer anrufen müssen und sagen das ich ich geld habe. Dann haben wir uns getroffen auch wieder am Abend
um denen 6000 euro zu geben, das habe ich auch gemacht, ich habe die wieder nicht erkennen können. Sie sagten dann noch, das Sie es ernst meinen und noch
14000 Euro wollen, ich habe gesagt bitte noch warten. Nach 10 tagen im Jahre September 2006 fuhr ich wieder nach München, dort angekommen habe ich mein Auto
verkauft für 2000 Euro. Dieses geld habe ich Per Busfahrer die nach bosnien Fahren mitgegeben und habe gesagt das Sie es einem geben sollen der danach fragt. es
waren 2000 euro. Das wusste der Busfahrer nicht , sonst hätte er sich das selber eingesteckt. Nach der Rückkehr von Bosnien im September bin ich in Deutschland
bis jetzt. Ich habe dann nochmal einen Überweisungsträger ausgefüllt und habe vorher ein Sparbuch bei der Stadtsparkasse eröffnet um das Geld der Firma auf mein
Konto zu überweisen, diesmal ein Fittnesstudio wo ich selber trainiert habe. Von dort überweiste ich 5700 Euro auf mein Konto. Ein Tag später sperrten Sie mir mein
Sparbuch. Dann habe ich noch diverste Konto eröffnet und mindestens 20 Überweisungsträger ausgefüllt, die aber dann nicht überwiesen wurden also fehlgeschlagen
sind. Ich bräuchte noch 6000 euro, dann hätten die mich in ruhe gelassen. um 6:00 in der Früh kamen 3 Polizeibeamte ein Staatsanwalt und einer der Stadt mit einem
Durchsuchungsbeschluss in die Wohnung( ich lebe noch bei meinen eltern) rein. Sie suchten beweise für diese Überweisungsbetrügereien. Paar Sachen haben Sie
gefunden, anschliessend sind wir zum Revier gefahren und habe ausgesagt. Die warheit wie ich es Ihnen schildere habe ich nicht gesagt, ich habe irgendwas erfunden
und gelogen, weil ich es erst einmal mit einem anwalt bereden möchte. Der Staatsanwalt hat von einem Haftbefehl abgesehen, weil ich nicht fluchtgefährdet bin, aber
überlegt hat er sich das schon. das war am 18.01.2006. Falls danach noch irgendwelche Anzeigen von Banken kommen sollten, nach dem 18.01, dann wird es sich
wort wörtlich wirklich überlegen ob er einen Haftbefehl beantragt wegen wiederholungsgefahr. Ich sage ok, wird nichts mehr passieren. Und es wird jetzt ermittelt
wegen betrug und Urkundenfälschung usw. DA ich aber eine private Insolvenz habe kann ich mir kein anwalt leisten, deswegen wende ich mich an Ihnen. Die
Insolvenz habe ich im ich glaube am Juli 2005 abgeschlossen, wegen der Dresdner Bank und den Gläubigern, weil ich einfach zu viele Mahnbescheide bekommen habe
das ich nicht mehr gewusst habe was ich machen soll. Die Schulden wuchsen natürlich durch diese Drohung usw. nach oben. Jezt habe ich schufaeinträge usw.

Die Schäden was gelungen sind.
Firma: 9870 Euro
Firma: 12500 Euro
Firma: 5700 Euro
insgesammt: ca.27000 Euro von 3 Firmen
Ich hjabe sehr viel angst und telefoniere immer nach Bosnien um zu sehen wie es meiner Oma geht, ich möchte nicht das es JA meine Eltern erfahren. Jetzt wollen
die noch 6000 euro haben, was soll ich machen, vielleicht wieder ein überweisungsbetrug, dann erlässt er ein Haftbefehl gegen mich, aber Sie werden vielleicht
getötet, weil das sind Serben, die habe moslems geschlachtet im Krieg, denen ist alles egal, die Polizei unternimmt unten nichts, deswegen bin ich auch nicht zur
Polizei gegangen. Ich brauche unbedingt einen Pflichtverteidiger, ich habe eine Insolvenz, was soll ich tun.
Ich habe die Deutsch Staatsbürgerschaft vor 7 jahren bekommen, vorher hatte ich die Bosnische.
ich bin nicht vorbestraft
habe im moment keine arbeit, weil ich durch meine insolvenz fast keine Kriege, der Aanwalt muss nähmlich den Firmen bescheidsagen und das noch in der probezeit.
Also einen job kann ich vergessen, ich habe mir schon überlegt ob ich nicht ins Ausland flüchte um bei meiner Oma zu bleiben, falls ich nochmal ein überweisungs
betrug begehen sollte. Aas raten Sie mir
Was blüht mir. ich kann nicht in ruhe schlafen.

Wie könnte das verfahren ausgehen

danke und verbleibe mit freundliche Grüßen

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Sehr geehrte(r) Fragensteller(in).
Aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Ich gehe einmal davon aus, dass Sie für eine Bezahlung des ausgelobten Honorars sorgen werden. Andernfalls bewegen Sie sich hier auf sehr dünnem Eis, Ihre Anfrage wäre dann ohne wenn und aber als strafbares Vermögensdelikt zu sehen. Bitte sorgen Sie deshalb für ausreichende Deckung auf dem fraglichen Konto. Da bereits mehrere identische Anfragen Ihrerseits auf dieser Internetseite zu finden sind, weise ich der Vollständigkeit halber darauf hin, dass via der geloggten IP Adresse eine Zuordnung zum zugehörigen Anschlussinhaber ohne weiteres möglich ist.

Zunächst einmal sollten Sie unbedingt Ihre Familie über die Angelegenheit informieren. Dadurch, dass Sie Ihre Verwandtschaft in Unkenntnis halten schützen Sie diese nicht.
Weiter sollten Sie als nächstes bei Ihrem örtlich zuständigen Amtsgericht einen sogenannten Beratungsschein beantragen. Die Voraussetzungen hierfür dürften bei Ihnen vorliegen. Dieser berechtigt Sie zu einer kostengünstigen Beratung bei einem Anwalt Ihrer Wahl. Die von Ihnen zu erbringende Beratungsgebühr beträgt maximal € 10,00. Den Rest übernimmt der Staat für Sie.

Dem Anwalt sollten Sie unbedingt den kompletten Sachverhalt mitteilen. Evt. fertigen Sie sich vor der Besprechung eine Gedankenstütze (Wann ist was passiert, etc.) an.
Weiter sollten Sie Namen und Anschrift eventueller Zeugen für die Erpressung herausfinden und zur Besprechung mitnehmen.

Grundsätzlich müssen Sie sich eine Vielzahl von Straftaten vorwerfen lassen. Hierunter der mehrfache Betrug, Urkundenfälschung, etc.

Nach den vorliegenden Angaben ist hier nicht zu spaßen. Sie sollten nunmehr an einer vernünftigen Verteidigung arbeiten. Eine Flucht, wie etwa in den anderen von Ihnen gestellten Fragen, wird Ihre Probleme keinesfalls lösen. Zum einen verbauen Sie sich Ihr restliches Leben, zum anderen bestehen gute Chancen, dass die Erpresser Sie sodann weiterhin verfolgen. Wenn Sie erst einmal flüchtig sind, so können diese mit Ihnen tun was sie wollen. Schließlich können Sie als Flüchtiger ja auch nicht mehr Schutz bei den Behörden erreichen ohne inhaftiert zu werden.

Nach Ihren Angaben steht durchaus eine Haftstrafe im Raum. Hier wird wohl eine Pflichtverteidigung gegeben sein. Der von Ihnen konsultierte Strafverteidiger wird die Beiordnung als Pflichtverteidiger beantragen. In der Folge würde zunächst die Staatskasse für die Verteidigerkosten aufkommen.

Da Sie hier vorgeben massiv erpresst worden zu sein, könnte dies im Rahmen der Rechtswidrigkeit berücksichtigt werden. Sie befanden sich ja insofern (zumindest in der Mehrzahl der von Ihnen angegebenen Punkte) in einer Notlage. Allerdings werden Sie sich vorhalten lassen müssen, weshalb Sie nicht den Schutz der Polizei gesucht haben. Die Verteidigung in Ihrer Angelegenheit erscheint auf den ersten Blick schwierig aber nicht ganz aussichtslos.

In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie alsbald wie bereits erwähnt einen Strafverteidiger konsultieren. Erst nach Einsicht in die Ermittlungsakten kann dann dieser das weitere Vorgehen mit Ihnen absprechen. Bis dahin sollten Sie alles unterlassen, dass den Erlass eines Haftbefehles rechtfertigen würde.

Die Onlineberatung ist eine feine Sache für eine erste rechtliche Orientierung. Jedoch sollten Sie von weiteren Fragen absehen und dem vorgenanten Rat unverzüglich folgen.

Gerne können Sie sich im Rahmen einer weiteren Mandatierung an mich wenden. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Glück.

Ich hoffe Ihre Fragen zufrieden stellend beantwortet zu haben.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.
Bitte beachten Sie, dass die Antwort auf Ihren Angaben beruht und sich die rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes nur bei Kenntnis aller Details der Sache vollumfänglich und sicher treffen lässt.
Mit freundlichen Grüßen,
Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt -

Nachfrage vom Fragesteller 25.01.2007 | 17:56

Ich habe alles verstanden. was ich noch hinzufügen möchte:

Ich bin deswegen nicht zur Polizei gegangen weil das in Bosnien nichts bringt und ich nicht will das Die erpresser das herrausriegen und dann handeln, in deutschland bin ich auch nicht zur poizei gegangen, weil es sehr schwer zu ermitteln ist. Ausserdem kriegt der zeuge, den ich nur mit vornamen kenne bestimmt kein visum um nach deutschland zu fahren und aussage zu machen. Sonst habe ich alles verstanden, ich muss den erteinmal finden, das ist nicht so leicht

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.01.2007 | 19:28

Sehr geehrter Fragesteller.

Bemühen Sie sich um den Namen und die Anschrift des Zeugen. Sie können dessen Einvernahme in einem Strafprozess beantragen. Aufgrund der erheblichen Bedeutung des Zeugen für das Strafverfahren hat das Gericht alles erforderliche zu versuchen um die Einvernahme zu erreichen. In Bosnien bestehen zusätzlich die Möglichkeiten der Ermittlungen über Interpol.

Mit freundlichen Grüßen,

Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt -

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