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Annahme der Schenkung einer Patientin?


04.07.2007 12:29 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin examinierte Altenpflegerin und habe im Juni 2005 wegen einer finanziellen Notlage eine Schenkung von einer Patientin angenommen. Die alte Dame überwies mir 5000 EUR und sagte mir zu, dass sie mir das Geld gerne gibt.
Im März 2007 erhielt ich einen Brief von ihrem Stiefsohn, dass ich das Geld sofort zurückzuzahlen habe. Auch von der Dame selbst kam dann ein Schreiben, dass es sich bei der Zahlung um einen Kredit gehandelt hätte und sie das Geld wieder haben wolle.
Mittlerweile habe ich ein Schreiben ihres Anwalts erhalten. Widerum mit der Aufforderung zur Rückzahlung, da es sich angeblich um einen Kredit gehandelt hätte. Desweiteren wird mir vorgeworfen, weitere Zahlungen angenommen zu haben, was nie der Fall war.
Der Anwalt droht mir mit Strafanzeige und will Zahlungsklage gegen mich erheben.

Mir ist klar, dass ich gegen meinen damaligen Arbeitsvertrag verstoßen habe, aber kann diese Schenkung wirklich strafrechtliche Konsequenzen für mich haben?
Der Anwalt der alten Dame hat mir eine Frist bis zum 06.07. gesetzt, allerdings ist die Dame letzten Samstag verstorben, das weiß ich von ehemaligen Kollegen.

Vielen Dank im vorraus für eine Antwort!

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Sehr geehrte Ratsuchende,


die von Ihnen genannte Vorgehensweise kann eine Ordnungswidrigkeit darstellen, die mit einer Geldbuße bis zu 25.000,00 EUR geahndet werden könnte.

Dieses gilt dann zwar nicht als Straftat; eine entsprechende OWi-Verurteilung ist aber durchaus im Bereich des Möglichen. Daher sollte Sie das Geld schnell zurückzahlen.

Setzen Sie sich mit dem Anwalt in Verbindung; dieser wird sicherlich auch die Erben vertreten (hier wohl der Stiefsohn), die dann den Rückzahlungsanspruch hätten.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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