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Anmeldung (und Rechnung) bei opendownload.de - Widersprechen?

14.02.2009 10:19 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Unsere minderjährige Tochter hat sich im Versuch, eine kostenlose Software downzuloaden (unwissentlich) bei opendownload registiert - und prompt heute eine Rechnung über 96,- EUR für ein 2 jähriges Abonnement erhalten.

Im Anschreiben zur Rechnung wird auf den ausdrücklichen Verzicht des Widerspruchsrechts und die Nutzung des Aktivierungslinks verwiesen.

Bei der Anmeldung hat sie ein falsches Geburtsjahr angegeben, da andernfalls eine Registrierung nicht möglich gewesen wäre.

Im Anschreiben zur Rechnung wird für genau diesen Fall bereits darauf hingewiesen, dass es sich um ein Betrugsdelikt handeln würde und eine mögliche Strafanzeige angedeutet.

opendownload bzw. Content Services Ltd. scheint nicht unbekannt. In hunderten von Beiträgen in verschiedenen Internetforen berichten andere Betroffene von gleichen Erfahrungen.

Unsere Frage:

Sollte der Rechnung widersprochen werden? Oder ist es ausreichend, ggf. sogar sinnvoller, die Rechnung schlicht zu ignorieren?

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

In der Tat ist Contend Services Ltd. nicht unbekannt, ich habe bereits diverse Mandante bearbeitet.

Sie sollten schriftlich antworten und darauf hinweisen, dass Ihre Tochter minderjährig ist. Der Vertrag, wenn er denn überhaupt wirksam zustande gekommen ist, ist zunächst schwebend unwirksam nach § 108 I BGB und wird entgültig unwirksam wenn Sie Ihre Genehmigung verweigern. Teilen Sie in dem Brief mit, dass Sie die Genehmigung des Vertrages als gesetzliche Vertreter verweigern.

Die Drohung mit Strafanzeige erfolgt standartmäßig, es besteht aus meiner Sicht keine Strafbarkeit und ich habe noch keinen einzigen Fall erlebt in dem Anzeige erstattet worden wäre.

Die Internetseiten stellen eine Irreführung der Nutzer dar, denn es ist für die meisten Besucher nicht erkennbar, dass eine zweijähriger Vertrag zustandekommen soll. Es fehlt in aller Regel am Rechtsbindungswillen des Nutzers. Auf diese Frage kommt es aber hier nicht an, da wg. der Minderjährigkeit die Wirksamkeit des Vertrages ohnehin von der Genehmigung der gesetzlichen Vertreter, also von Ihnen, abhängt.

Zahlen Sie auf keinen Fall und beantworten Sie evtl. Folgemahnungen nicht. Spätenstens wenn ein Anwalt eingeschaltet wird, läßt die Firma die Forderung sofort fallen.

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