Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
509.096
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Anmeldung KfZ mein ausländischem Arbeitgeber

| 23.03.2016 19:09 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Norman Schulze


Ich habe einen ausländischen Arbeitgeber (aus EU), ohne Niederlassung in DE. Ich wohne und arbeite in DE (Homeoffice). Kann der Arbeitgeber für mich einen Firmenwagenzulassen? Wenn ja, wie?

Sehr geehrte(r) Rechtssuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt summarisch beantworten möchte:

1. Kann der Arbeitgeber für mich einen Firmenwagenzulassen?
Ja, als natürliche Person (Mensch) oder juristische Person (z. B.) Unternehmen spielt es keine Rolle, wo Sie ihren Wohnsitz/ Sitz innerhalb der EU haben.

2. Wenn ja, wie?

Ich nehme Bezug auf die Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr (Fahrzeug-Zulassungsverordnung - FZV)

§ 6 Antrag auf Zulassung

(1) Die Zulassung eines Fahrzeugs ist bei der nach § 46 örtlich zuständigen Zulassungsbehörde zu beantragen. Im Antrag sind zur Speicherung in den Fahrzeugregistern folgende Halterdaten entsprechend § 33 Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 des Straßenverkehrsgesetzes anzugeben und auf Verlangen nachzuweisen:

1. bei natürlichen Personen:
Familienname, Geburtsname, Vornamen, vom Halter für die Zuteilung oder die Ausgabe des Kennzeichens angegebener Ordens- oder Künstlername, Datum und Ort der Geburt, Geschlecht und Anschrift des Halters;

2. bei juristischen Personen und Behörden:
Name oder Bezeichnung und Anschrift

Das bedeutet konkret, dass wenn Sie die Zulassung für Ihren Arbeitgeber durchführen, benötigen Sie immer einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Von ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern wird zusätzlich noch eine Aufenthaltsgenehmigung benötigt, diese ist nicht nötig bei EU-Bürgern.

Bei einer Erledigung im Auftrag Anderer geht dies nur mit Vollmacht.

Sie benötigen eine Versicherungsbestätigung (bisher Doppelkarte).

Grundsätzlich ist bei jeder Zulassung eines steuerpflichtigen Kraftfahrzeugs eine Einzugsermächtigung für die Kraftfahrsteuer vorzulegen. Diese muss auf den Fahrzeughalter bei einem inländischen Geldinstitut lauten. (Gilt seit 01.07.2010 auch für Ausfuhrkennzeichen.)

Seit 01.03.07 sind Zulassungen nur noch auf den Hauptwohnsitz möglich. Standortzulassungen und Zulassungen auf einen Nebenwohnsitz sind nicht mehr zulässig.

Ich möchte abschießend darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich die Funktion hat, einen ersten Überblick über die Rechtslage zu geben. Eine vollständige und persönliche Rechtsberatung kann hierdurch nicht ersetzen werden. Auch führt das Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen unter Umständen zu einer völlig anderen rechtliche Beurteilung.

Mit freundlichen Grüßen
N. Schulze

Nachfrage vom Fragesteller 29.03.2016 | 10:05

Vielen Dank. für die nützliche Antwort.
Dann lasse ich mich am besten eine Vollmacht für die Zulassung des Kfz von meinem ausländischen EU-Arbeitgeber ausstellen, auf diesen wird dann das Kfz zugelassen, Zulassungsadresse ist meine Wohnadresse (Homeoffice). Richtig?
Vielen Dank im Voraus.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.03.2016 | 13:08

Sehr geehrte(r) Rechtssuchende(r),
gerne beantworte ich Ihre Nachfrage.

Die Zulassungsadresse ist Ihr Wohnort, insoweit liegen Sie richtig.

Mit freundlichen Grüßen
N. Schulze

Bewertung des Fragestellers 31.03.2016 | 17:17

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt: