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Anlegen einer Grundstücksgrenzhecke (Eigentümergemeinschaft)

03.07.2022 19:14 |
Preis: 52,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


Wir sind fünf Eigentümer. Ein Abschnitt des Gartens des Eigentümers mit Sondernutzungsrecht ist zum Nachbargrundstück hin nur mit unansehnlichem Gesträuch bestanden. Ich wünsche als Eigentümer der beiden darüberliegende Wohnungen eine angemessene Heckenbepflanzung. Muß die Bepflanzung von der Eigentümergemeinschaft genehmigt werden und wer zahlt die Kosten?

E.Mail: Lothar.bruch@t-online.de

03.07.2022 | 21:03

Antwort

von


(1158)
Wichlinghauser Markt 5
42277 Wuppertal
Tel: 0202 697 599 16
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

auf Grundlage der durch Sie mitgeteilten Informationen beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Meine Antwort gilt so nur für den Fall, dass in der Teilungserklärung keine anderslautende Regelung getroffen wurde. Da Sie dazu keine Angaben machen, gehe ich davon aus, dass es keine Regelung in der Teilungserklärung gibt.

Der Sondernutzung berechtigte hat regelmäßig, also wenn es keine anderslautende Verpflichtungen gibt, die Verpflichtung die Sondernutzungsfläche zu erhalten und dort die Gartenpflege durchzuführen. Er ist außerdem dazu verpflichtet, die Fläche so zu nutzen, dass dadurch die Rechte der anderen Eigentümer nicht beeinträchtigt werden.

Ein Anspruch auf den Ersatz der Hecke besteht deshalb nur, wenn dadurch entweder eine ausdrückliche Verpflichtung des Sondernutzungsberechtigten verletzt wird, z.B. weil er eine vorhandene Hecke nicht ordentlich gepflegt hat oder aber, wenn es eine Verpflichtung dazu gibt die Bepflanzung auf eine bestimmte Weise zu gestalten. Dazu müsste aber die Hecke entweder sehr ungepflegt sein oder aber ohne Einverständnis der anderen Eigentümer gepflanzt worden sein.

Wenn eine solche Verpflichtung zur Neugestaltung besteht, dann muss - wenn keine anderslautende Regelung getroffen wurde - der Sondernutzungsberechtigte die Bepflanzung auf eigene Kosten austauschen. Wenn er dazu verpflichtet werden soll bzw. auch wenn er das aus freien Stücken tun möchte, dann wäre eine Zustimmung der anderen Eigentümer erforderlich.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwältin-


ANTWORT VON

(1158)

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