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Anlagebetrug


17.01.2006 10:54 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von



Hallo!!

Ich habe im Jahre 2002 einer "Bekanntschaft" USD 35´ooo für die Ausführung von Termingeschäften gegeben. Gemäss Vertrag konnte jährlich zum Juli gekündigt werden, unabhängig vom Verlauf der Geschäfte wurde eine Restauszahlung in jedem Falle von USD 13´ooo garantiert. Im Juli 2004 habe ich den Vertrag gekündigt und rund USD 7´ooo der mir zustehenden USD 13´ooo erhalten. Die Restschuld habe ich gestundet nach der schriftlichen Zusage einer Zinszahlung in Höhe von 10% p.a. und einer Erledigung bis 31.12.2004. Ich habe bis ca. Mai 05 Zinszahlungen(!!) erhalten, seither nichts mehr, schriftliche Aufforderungen (Mahnung, Zahlungsaufforderung per Einschreiben...alles fristgerecht eingereicht) haben keine Reaktion zur Folge gehabt. Unter der 2002 angegebenen Adresse, über welche immer der Schriftverkehr stattfand, ist der Bekannte laut Melderegisterauskunft nicht gemeldet, gemäss Angaben aus dem Schreiben zum Vertrag wohnt(e) dort die Freundin, leider weiss ich deren Namen nicht.

Sprich die derzeitige Adresse ist für mich nicht feststellbar.

Was kann ich überhaupt noch tun, um an die mir noch rund USD 7´ooo zu kommen?? Nützt eventuell eine Anzeige bei der Polizei wegen Anlagebetrug etwas??

Besten Dank im voraus für Ihre Bemühungen.
17.01.2006 | 12:44

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich möchte sie sogleich unter Berücksichtigung Ihrer Informationen wie folgt summarisch beantworten.

1. Nach ihren Schilderungen ist, vorbehaltlich der genauen Prüfung der Anlageformen beziehungsweise der zu Grunde liegenden Rechtsverhältnisse, davon auszugehen, dass ein Anspruch besteht auf Auszahlung der Restschuld. Auch die weiteren Zinszahlungen, die vereinbart wurden, wären natürlich an Sie zu erbringen. Ich halte es durchaus für möglich, dass die Gesellschaft oder der Bekannte, der für das Geschäft verantwortlich ist, seinerseits in die Zahlungsunfähigkeit manövriert ist. Von daher ist es fraglich, ob Sie das restliche Geld überhaupt je wieder sehen werden. Sie sollten unbedingt Strafanzeige erstatten, da das vorliegende Verhalten nach den §§ 263, 264a (Betrug, Kapitalanlagebetrug, Insolvenzdelikte wären Tatfrage) strafbar ist. Zudem können die Strafverfolgungsbehörden auf effektive Art und Weise herausfinden, wo sich ihre Bekanntschaft aufhält.

Nachdem dann einem Anwalt die Ergebnisse der strafrechtlichen Ermittlungen vorliegen, kann und wird dieser natürlich auch den zivilrechtlichen Ausgleich suchen. Von daher kann ihn nur dringend angeraten, professionelle Hilfe beim Anwalt Ihres Vertrauens für diese Angelegenheit zu suchen.

Ich hoffe, dass Ihre Fragen mithin beantwortet worden sind. Ansonsten stehe ich für Rückfragen im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung. Ist eine weitere Vertretung gewünscht, kontaktieren Sie mich einfach über die untenstehende E-Mail!

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-

Burgwedel 2006
mailabc@anwaltskanzlei-hellmann.de (entferne abc)


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 17.01.2006 | 13:18

Besten Dank für Ihre Antwort.

Ich vermute auch schwer, das der Bekannte seinerseits zahlungsunfähig ist und ich mein Geld abschreiben kann.
Wen dem aber so ist, frage ich mich, ob ich dann Kosten (keine Rechtsschutzversicherung bei mir vorhanden) für einen RA aufbringe(n) (soll), wenn ich dann auf diesen sitzen bleibe und mein Geld eben trotzdem höchstwahrscheinlich nie mehr wiedersehe.
Nichtsdestotrotz werde ich Anzeige erstatten.
Für die Anzeige und erste Ermittlungen, vor allem was den derzeitigen Aufenthaltsort anbelangt, brauche ich aber wohl noch keinen RA, sodass ich nach Ergebniss der Ermittlungen noch immer entscheiden könnte, ob ich professionelle Hilfe in Anspruch nehme, oder??

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.01.2006 | 15:11

Sehr geehrter Herr,

es liegt natürlich bei Ihnen, was Sie wann für nötig befinden und was nicht! Natürlich kann ein Rechtsanwalt das ganze Verfahren mit Routine und den richtigen Schritten immens beschleunigen und von vornherein Fehler vermeiden. Schließlich kann die Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft nur durch einen Rechtsanwalt beantragt werden. Dies sollte Ihnen klar sein.

Ich wünsche Ihnen natürlich weiterhin alles Gute und viel Erfolg!

Hochachtungsvoll

RA Hellmann

ANTWORT VON

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