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Anlageberatung einer Sparkasse


06.06.2005 18:21 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Meine Schwester hat 1999 20.000 Euro bei einer Sparkasse in Fonds angelegt. Sie kannte sich überhaupt nicht aus und sagte nur dass Sie Fonds kaufen wolle. Der Bankmitarbeiter gab Ihr Prospekte von DEKA-Branchenfonds(Telemedie, Europaselect) und sagte nur bei einer langfristigen Anlage könne man nichts verkehrt machen. Es erfolgte keinerlei fundierte Beratung(konservativ=Immobilienfonds, wachstumsorientiert=Rentenfonds,Aktienfonds,spekulativ=Branchenfonds!!!)
Es existiert auch kein Protokoll einer Beratung.
Nun nach 6 Jahren haben die Fonds einen Verlust von 50 -70 % eingefahren und meine Schwester braucht das Geld jetzt. Kann man die Bank auf Schadensersatz wegen mangelhafter Beratung verklagen ?
Wie stehen die Chancen ?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage kann man kurz mit " schlecht " beantworten.

Zum einen gibt es eine dreijährige Verjährungsfrist. Bei einem Vertragsschluss im Jahre 1999 ist diese Verjährung wohl schon abgelaufen. Es gibt ein neueres Urteil, wonach die Verjährung nicht mit dem Vertragsschluss beginnen soll. In jenem Urteil wurde die Verjährung ab dem Zeitpunkt berechnet, in denen der Fonds erstmals Verluste erwirtschaftete. Dieses Urteil ist bis jetzt jedoch nur ein Einzelurteil. Es kann noch nicht als sicher unterstellt werden, dass sich diese Rechtsansicht in der Rechtsprechung durchsetzt.

Im übrigen kann an Hand ihres Sachverhaltes nicht geprüft werden, zu welchem Zeitpunkt der Fonds erstmals Verluste erwirtschaftet hatte.

Darüberhinaus wäre ihre Schwester dafür beweispflichtig, das sie nicht ordnungsgemäß belehrt worden ist. Kopie dies gelingt hängt unter anderem davon ab, ob sich in den Auftragsunterlagen wohl möglich eine Belehrung befindet. Dies kann man erst nach Durchsicht der Unterlagen beurteilen.

Ich hoffe Ihnen mit diesen Ausführungen zunächst weitergeholfen zu haben. Für weitere Rückfragen stehe ich indes verständlich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
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