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Anlage U


| 16.02.2005 18:03 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Guten Tag,

angenommen, nach längerer gerichtlicher Auseinandersetzung wird ein Exehemann, der seit ca 1,5 Jahren keinen Ehegattenunterhalt mehr gezahlt hatte, dazu verurteilt, rückwirkend für diese 1,5 Jahre Unterhalt über eine gewisse Summe zu bezahlen.

Den Nachzahlungsbetrag (Unterhalt für 2003 und 2004) überweist er im Februar 2005 an den Anwalt seiner Exfrau, welcher das Geld dann weiterleitet.

Kann der Exehemann in der nun anstehenden Steuererklärung für 2004 die Unterhaltszahlung für 2004 in Ansatz bringen (obwohl der Geldfluß erst in 2005 stattgefunden hat) oder kann er das erst in der Steuererklärung für 2005 tun?

Vielen Dank für ihre Bemühungen!!!
Sehr geehrte Ratsuchende,

er kann es erst im Jahre 2005 tun, da dort die Zahlungen geflossen sind.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 16.02.2005 | 18:16

Verstehe ich das richtig, dass er dann aber in 2005 den gesamten Umfang, also sowohl die Nachzahlung für 2003 als auch die für 2004 (gesamter Betrag ist in 2005 geflossen) zum Ansatz bringen kann?

Muss die Exfrau das akzeptieren, wenn er eine "Freistellungserklärung" unterschreibt?

Nochmals herzlichen Dank für die prompte Antwort!!!!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.02.2005 | 18:51

Sehr geehrte Ratsuchende,

ja, da die Zahlungen auch erst 2005 geflossen sind. Inwieweit eine Anerkennung durch das Finanzamt und in welcher Höhe erfolgt, ist von der Höhe der anzusetzenden Beträge abhängig.

Wenn der Exmann die Freistellungserklärung für die Exfrau unterschreibt, ist diese zur Mitwirkung verpflichtet.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
True-Bohle

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