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Anklageschrift wg. versuchten Betruges mit Urkundenfälschung

08.10.2018 11:08 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe eine ziemliche Dummheit gemacht. Ich war bei einer Firma für ein Praktikum angestellt und hatte die Möglichkeit eine Diplomarbeit zu schreiben. Die Arbeit habe ich allerdings, weil ich prokrastiniert habe und mir noch eine Leistung gefehlt hat, nie an der Universität angemeldet. Meine naive Idee war, die fehlende Leistung und die Diplomarbeit irgendwie auf die Reihe zu bekommen. Daher habe ich die Anmeldung (die für die Fortsetzung der Beschäftigung nötig war) am Computer gefälscht, Unterschriften darunter gesetzt (kein Original als Vorlage, sondern handschriftliche Schriftarten). Das habe ich ausgedruckt, fotografiert und per E-Mail versendet.
Das ist aufgeflogen. Ich habe mich bei allen Beteiligten umgehend entschuldigt und mich exmatrikulieren lassen.
Zur Vernehmung der Polizei bin ich nicht gegangen.
Nun kam die Anklageschrift. Ich hatte gehofft, einen Strafbefehl zu bekommen mit einer Strafzahlung. Das ist nicht eingetroffen, da nun die Hauptverhandlung eröffnet werden soll.

Text der Anklageschrift im Detail:
"Der Angeschuldigte wird daher beschuldigt,
versucht zu haben, in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen zu beschädigen, indem er durch Vorspjegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen lrrtum erregen wollte, wobei er gewerbsmäßig handelte und durch dieselbe Handlung gewerbsmäßig zur Täuschung im Rechtsverkehr eine unechte Urkunde hergestellt zu haben,

strafbar als

Versuchter Betrug in Tateinheit mit Urkundenfätschung gemäß ss 263 Abs. 1, Abs. 2, Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 1. Alt., 267 Abs. 1, Abs. 3 Nr. 1, 22, 23, 52 StcB. "

Ich habe derzeit kein Einkommen, habe mehrere Monate gebraucht um selbst mit meinen Fehltritt klarzukommen und habe für mich seit ein paar Monaten entschlossen, mich auf den rechten Weg zu bringen. Ich bin momentan im Bewerbungsprozess (ohne irgendwelche falschen Angaben) und prüfe nebenbei einen akademischen Abschluss anderweitig nachzuholen.

Meine Frage daher: Kann ich die Hauptverhandlung noch abwehren und mit einer Strafe davon kommen, mit der ich als nicht vorbestraft gelte? Und bringt es etwas dem Staatsanwalt meine Reue und mein Geständnis zu schildern?
Eine Hauptverhandlung kostet mich noch mehr Nerven und Geld, das ich nicht habe. Ich möchte dieses dunkle Kapitel endlich abschließen.

Ich bin nicht vorbestraft. Wurde einmal 2003 oder 2004 für Trunkenheit am Steuer per Strafbefehl verurteilt. Das sollte jedoch getilgt sein und hat auch Wirkung gezeigt, denn ich habe nie wieder etwas getrunken am Steuer.

Eingrenzung vom Fragesteller
08.10.2018 | 11:14
08.10.2018 | 12:08

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie werden sich – wenn überhaupt – an das Gericht wenden müssen.

Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren mit Erhebung der Anklage an das Gericht abgegeben, wobei das Gericht die Eröffnung und Gang des Hauptverfahrens zu entscheiden hat.

Sie können beim Gericht den Antrag stellen, im Strafbefehlsverfahren zu entscheiden.

Es obliegt aber im Ermessen des Gerichts, das zu machen.

Eine Einräumung des Tatvorwurfes kann dabei positiv wirken.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle



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