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Anklage wegen Diebstahls


| 31.08.2005 08:28 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



ich war 2 mal als Babysitterin bei einer Familie- jetzt 4 Wochen später fand bei mir eine Wohnungsdurchsuchung statt, weil ich bezichtigt wurde ein Armband und eine Kette aus Gold entwendet zu haben- beide Sachen wurden nicht gefunden, da ich diese ja auch nicht weggenommen habe- bei einer anderen Familie bin ich schon 3 Jahre als Tagesmutter und überaus beliebt bei den Kleinen und Eltern- so dass mich dieser Vorwurf nun total niederreisst. Wie wird jetzt weiterverfahrten?- Wie wird ein Prozess aussehen; welches Strafmaß?- Wie kann ich meine Unschuld dalegen, kann ja jeder erst einmal was behaupten?

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen wie folgt beantworten:

Offenbar scheint die Staatsanwaltschaft von einer Tat mit einigem Gewicht auszugehen. Außerdem muss ein hinreichender Tatverdacht gegen Sie bestanden haben – sonst wäre es wohl kaum zu der Hausdurchsuchung gekommen.

Wie es weiter geht ist schwer zu sagen. wenn die Staatsanwaltschaft weiterhin von Ihrer Schuld überzeugt ist, wird es zu einem Strafbefehl oder einer Anklage kommen. Ansonsten muss die StA das Verfahren einstellen.

Grundsätzlich muss man Ihnen die Tat nachweisen. Ob und wie das gelingt, kann ohne genaue Aktenkenntnis nicht gesagt werden.

Diebstahl ist gem. § 242 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe bedroht.

Ein mögliches Strafmaß zu schätzen, ist hier ohne weitere Kenntnis nicht möglich.

Suchen Sie einen Strafverteidiger vor Ort auf und lassen Sie sich vertreten. Der Kollege kann zunächst Akteneinsicht nehmen und dann das weitere Procedere konkret mit Ihnen besprechen und eine Verteidigungsstrategie entwerfen.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Für evtl. Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 31.08.2005 | 13:54

danke für Ihre Nachricht- habe mich nach dem Schock von heute Morgen erst einmal beruhigt- da ich reines Gewissen habe, lass ich also die Sache einfach auf mich zukommen- ich hatte schon mal solche sache Altenheim, ging um 10 Euro- alle Schichtkollegen hatten eine Anzeige bekommen- wurde aber auch beiu mir eingestellt)- aber die hausdurchsucher wussten heute davon- echt blöd- nur weil man vielleicht schon mal solch einer Sache hatte, wird man dann abgestempelt- die Familie könnte ja sonst was für Sachen aufzählen was fehlt...wenn ich diese nicht hier in der Wohnung habe, dann frage ich mich, wie man mir die Schuld nachweisen kann??? Anfrage nochmal bezüglich Anwalt: kann ich als Student eine beihilfe zu Berartungsgespräch bzw. ggf. Prozesskosten beantragen- wenn ja, wo?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 31.08.2005 | 13:58

Werden Sie im Strafverfahren freigesprochen, werden die Verteidigerkosten von der Staatskasse getragen. Ansonsten gibt es hier keine Prozeßkostenhilfe.

Sie können beim zuständigen Amtsgericht jedoch einen Beratungshilfeschein beantragen. Dann ist (bis auf eine Zuzahlung von 10 Euro) die ERSTBeratung in Strafsachen abgedeckt.

Bewertung des Fragestellers |


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