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Anklage wegen Betrugs

23.01.2008 12:52 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Ich wurde wegen Betrugs angeklagt.

Mir wird vorgeworfen, 2 Kunden (Händler Ausland) um Ihre Anzahlungen betrogen zu haben.

Die Summe bewegt sich zwischen 100.000 - 200.000 Euro.

Ich bin 45 Jahre alt verheiratet ein Kind 3 Jahre alt.

Meine Frage ist; sollte ich verurteilt werden, mit welcher Strafe

habe ich zu rechnen, ich wäre Ersttäter, absolut nie Aktenkundig

geworden, außer ein paar Punkte in Flensburg.

Wie würde sich ein Geständnis vor der Hauptverhandlung auswirken?



Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Anfrage unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsdarstellung wie folgt:

Da Sie des Betruges bezichtigt werden, ist der Strafrahmen aus § 263 StGB: Betrug zu entnehmen.
Das Gesetz sieht vor, dass Sie bei einer Strafbarkeit nach § 263 StGB: Betrug mit einer Geldstrafe oder mit einer Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren zu rechnen haben.
Die Geldstrafe kann dabei bis zu 360 Tagessätze umfassen.

In Ihrem Fall kommt allerdings auch die Verwirklichung eines besonders schweren Falls eines Betruges nach § 263 StGB: Betrug in Betracht. Gemäß § 263 StGB: Betrug liegt z.B. ein besonder schwerer Fall des Betruges vor, wenn ein Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeigeführt wird.
Sie schreiben, dass hier ein Vermögensverlust zwischen 100t€ und 200 t€ eingetreten ist, welcher anhand der herrschenden Rechtsprechung als großer Vermögensverlust anzusehen wäre.
Der Strafrahmen sieht in diesem Fall nur noch Freheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren vor.

Sollte die Gefahr der wiederholten Strafbarkeit bei Ihnen allerdings nicht bestehen, dann sehe ich für Sie gute Aussichten, die zu verhängende Strafe zur Bewährung ausgesetzt zu erhalten.
Wenn Sie sich reuig und geständig zeigen, dann werden Sie sicherlich die Höhe der Strafe beeinflussen können. Sicherlich ist es auch von Vorteil, wenn Sie bereits einen Teil des entstandenen Schadens ausgeglichen haben zum Zeitpunkt der Verhandlung oder sich konkret über die Schadensbegleichung Gedanken gemacht haben.

Da Sie nicht vorbestraft sind, halte ich es für möglich, dass hier eine Freiheitsstrafe zwischen 6 und 24 Monaten, zur Bewährung ausgesetzt, verhängt wird.

Aufgrund des nicht unerheblichen Strafrahmens rate ich Ihnen dringend an, einen Anwalt vor Ort aufzusuchen und mit selbigem abzuklären, ob die Taten nachweisbar sind und wie Sie nun weiter vorgehen sollten.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben dienlich gewesen zu sein.
Ich gebe zu bedenken, dass die Antwort ohne Prüfung von Unterlagen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung basiert und das Hinzufügen oder Weglassen wichtiger Detailinformationen auch zu einer völlig anderen Antwort führen kann. Deshalb kann die Antwort im Rahmen dieses Forums stets nur eine erste Orientierung geben und kann den Gang zum Anwalt vor Ort nicht ersetzen.

Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,


Bitter
Rechtsanwältin

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