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Anklage wegen Betrug

11.11.2009 13:36 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Lieber Rechtsanwältin,

ich habe für meiner jetzt beretis verstorbenen Mutter einen Umzug organisiert mit mündlicher Absprache/Zusage meiner Mutter, dennoch Auftraggeber war ich. Der Umzug hat stattgefunden und es entstand einen Summe von 2.800,--€. Bevor meiner Mutter starb, habe ich ihr mehrmals gesagt, dass die Summe bezahlt werden muste. Hinzufügen muss ich, dass ich zwar auch Betreuerin war, dennnoch die Kontoauszüge zeigen ja keine Schulden an, so habe ich der Umzugsfirma die Kontoverbindung gegeben, wo der Betrag nicht eingelöst werden konnte. Da ich verschuldet bin, Pfändungen bei meinem Arbeitgeber laufen, dass derzeit nicht möglich ist, wann dieser zum Zuge käme, haben die mich angezeigt wegen Betrug. Wenig später kam die Einstellung vom Gericht mit der Auflage von 800,-- €, die ich wegen finanzieller Schwierigkeiten zwei Monate später in Raten bezahle. Dann kam ein Schreiben vom Geridcht, ich hätte die Auflage nicht erfüllt und wäre der Ratenvereinbarung nicht nachgekommen?! Der Fehler war nicht meiner dass das Geld bei der genannten Instution vom Geriht nie ankam, weil das Gericht mir eine "falsche KOntoverrbindugn" genannt hat. Ich habe mich darum gekümmert, dann kam das Schreiben, dass die ermittlungen wieder aufgenommen wurden. Ich habe versucht zu erklären, dass es okay weil ich später gezahlt habe mti der Ratenvereinbarung, dennnoch dann die Raten bezahlt habe. Bis zu 300,--€, weil dann nämlich der Strafbefehl von knapp 5.000,---€ kam, der in einem Betrag oder wenn mir gestattet wird, in raten abzuzahlen ist!
In dem wird mir vorgeworfen, arglistisch getäuscht zu haben, vorsätzlich mit der Begründung die Summe nie bezahlen zu wollen/können wegen der Schulden, die ich habe. Dennoch gab/gibt es ein Testament, wo ich und meine Schwester mitaufgeführt sind, von knapp 35.000,-- €. Meine Mutter sagte mir bevor sie starb, dass Testament bei der Bank aufzulösen, bzw. uns was davon zu geben, dass es uns gut geht und die Schulden(Umzug), Heimplatz, Beerdigung bezahlen zu können.
Alles eine gemeine Lüge. Meine Geschwister haben mich auch alle im Stich gelassen und ich musste von einem Tag auf den anderen reagieren und meine Mutter zu beerdigen/veranlassen. D.h. ich habe jetzt einen Strafbefehl vor mir, habe in der Frist Einspruch eingehoben und beim Gericht sagten sie mir, es käme zu einer Hauptverhandlugn.
Ich habe der Umzugsfirma geschrieben, ob sie mit eine Ratenzahlung ab Dezember einverstanden sind, weil ich habe Angst, was auf mich zukommen könnte. Den Betrag zu zahlen (5.000,--] obwohl es ja auch Schuld vom Gericht war, mir eine falsche Kontonummer zu geben. So hat alles angefangen.
Ich bin alleinerziehende mutter, habe einen sehr guten Job und durch die Pfändungen, Schulden meienr Mutter was ich bezahlen muss, komme ich kaum noch über die Runden!
Meine Frage: Was bedeutet das jetzt bei Gericht für mich? Weil ich habe ja mit den Raten angefangen, ist ejdoch schief gelaufen.
Dann kam der Strafbefehl!
Aber ich kümmere mich doch um alles, was kann ich tun ?
Bekomme ich in dem Fall Prozeßkostenhilfe? ich brauche einen Anwalt, kann ihn mir nicht leisten !
Ich bin seit dem so unglücklich, angstzustände, dass ich für etwas bestraft werde, was eigetnlich ich gar nciht gemacht habe. Ich bin nicht vorbestraft, habe leider nur einen Haufen Schulden...den ich aber abbezahle.
Kann ich deswegen ins Gefängnis kommen ?
BITTE HELFEN SIE MIR!!

Sehr geehrter Fragesteller,

vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen zu erhalten.

Durch Hinzufügen oder Weglassen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Aufgrund Ihrer Angaben beantworte ich die Frage wie folgt.

Prozesskostenhilfe ist in Strafsachen nicht vorgesehen.

In Strafsachen ist unter bestimmten Voraussetzungen aber eine Pflichtverteidigung vorgesehen.

Der Pflichtverteidiger hat seinen Vergütungsanspruch gegenüber der Staatskasse geltend zu machen.

Eine Pflichtverteidigung kommt unter anderem dann in Frage, wenn wegen der Schwere der Tat oder wegen der Schwierigkeit der Sach- oder Rechtslage die Mitwirkung eines Verteidigers geboten erscheint, oder wenn ersichtlich ist, dass sich der Beschuldigte nicht selbst verteidigen kann (§ 140 II StPO).

Bei der Prüfung der Schwere der Tat kommt es auf die zu erwartende Sanktion an, wann die Schwere der Tat die Mitwirkung eines Verteidigers gebietet, wird regional unterschiedlich beurteilt, Einigkeit besteht aber weitgehend, dass ab einer zu erwartenden Freiheitsstrafe von einem Jahr ein Pflichtverteidiger zu bestellen ist.

Im Übrigen sind für die Anwaltsgebühren im Strafrecht sog. Betragsrahmengebühren vorgesehen, die Gebühren können also innerhalb eines gesetzlich bestimmten Rahmens festgelegt werden.

Weder zu den gegen Sie erhobenen Vorwürfen noch zur Frage einer möglichen notwendigen Verteidigung bzw. auch zum aktuellen Verfahrensstand kann im Rahmen der Beantwortung der Frage in diesem Forum und unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung Näheres gesagt werden.

Hierfür wäre zunächst die Einsichtnahme in die Akten sowie ein ausführliches Mandantengespräch unabdingbar.

Ich kann Ihnen in Ihrer Situation deshalb nur dringend anraten, einen Kollegen vor Ort aufzusuchen, diesem Ihre Situation zu schildern und um umfassende Prüfung der Angelegenheit bzw. Ihre Interessenvertretung nachzusuchen.

Dies sollten Sie in Ihrem eigenen Interesse so schnell wie möglich tun.
Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort einen ersten hilfreichen Überblick verschafft zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen


Monika Mack
Rechtsanwältin










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