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Anklage

26.09.2018 17:20 |
Preis: 50,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Welche Faktoren bestimmen die Strafhöhe beim gewerbsmäßigen Betrug. Wie wirken sich etwaige Vorstrafen aus? Geständnis und Schadenswiedergutmachung können bei einer drohenden Verurteilung in einem Strafverfahren wegen des Betrugs in einem besonders schweren Fall strafmildernd wirken.

Ich habe eine anklage bekommen.
In der anklage ist aufgeführt:

Betrug in 26 fällen gesammt summe 3.770 euro.
( es wurde via ebay ware unter falschen namen verkauft und nicht verschickt)

2x deswgen schon der polizei aufmerksam geworden und mit

1x 60 stunden
und
1x 150 stunden verurteilt.

DIe frage ist nun was ist die mindeststrafe die mich erwartet?

Und könnte ich in U-haft kommen da ich schon 2x in erscheinung getreten bin?


zu meiner person ich bin jetzt 26 zur tatzeit 25.
Ledig( eheähnliches verhältniss mit freundinn und frau zusammenlebend).
Arbeitslos.

26.09.2018 | 19:15

Antwort

von


(198)
Pettenkoferstraße 10a
80336 München
Tel: 089/22843355
Web: http://www.kanzlei-kaempf.net
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage die ich Ihnen unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung sowie Ihres Einsatzes folgendermaßen beantworte:

Angesichts der Tatsache, dass Sie bislang zu sozialen Diensten verurteilt wurden, gehe ich hier davon aus, dass es sich um Ihre erste strafrechtliche Verurteilung nach Erwachsenenstrafrecht handeln wird.
Die Höhe der zu erwartenden Strafe hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Vorliegend kommt eine Verurteilung wegen des gewerbsmäßigen Betruges nach § 263 Abs. 3 StGB in Betracht. Der Betrug in einem besonders schweren Fall sieht als Strafrahmen Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren vor.
Ich gehe hier davon aus, dass Sie schlimmstenfalls eine Bewährungsstrafe, im günstigsten Fall eine (erhöhte) Geldstrafe zu erwarten haben.
Strafschärfend wird hier im Falle einer Verurteilung zu werten sein, dass Sie bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten sind. Strafmildernd kann gegebenenfalls ein Geständnis wirken und vor allen Dingen eine Schadenswiedergutmachung durch Rückzahlung samt Entschuldigung.
Bitte beachten Sie, dass hier keine Einschätzung dazu getroffen werden kann, welche Verteidigungsstrategie sinnvoll ist. Hierzu ist sicherlich Akteneinsicht in die Ermittlungsakte notwendig. Angesichts des hier vorliegenden Tatgeschehens empfehle ich Ihnen dringend, einen Strafverteidiger mit Ihrer Verteidigung zu beauftragen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten rechtlichen Überblick ermöglicht zu haben, und stehe Ihnen im Wege der kostenlosen Nachfragefunktion bei etwaigen Verständnisproblemen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht


Nachfrage vom Fragesteller 26.09.2018 | 22:32

Vielen dank für die schnelle antwort.
Eine frage blieb leider beunatwortet.
Könnte ich in u-haft geraten?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.09.2018 | 07:50

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage beantworte ich wie folgt: da Sie sich nach wie vor auf freiem Fuße befinden und hier - wie bereits in meiner ursprünglichen Beantwortung Ihrer Frage ausgeführt - maximal mit einer Bewährungsstrafe zu rechnen haben, steht keine Untersuchunshaft zu befürchten. Dies gilt jedenfalls dann, wenn Sie sich dem Verfahren stellen, also den gerichtlichen Ladungen Folge leisten und keine neuen (insbesondere einschlägige) Straftaten begehen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht

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