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Anhörungstermin Einstweilige Verfügung


21.08.2005 13:06 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Ich hatte bereits am 23.07. hier eine Frage gestellt.
http://www.frag-einen-anwalt.de/forum_topic.asp?topic_id=5929
Leider ist die Sache immer noch nicht ausgestanden. Am Donnerstag bekam ich einen Briéf vom Amtsgericht,eine Abschrift eines Anwalds der meine Ex-Freundin am Anhörungstermin (24.8.05) vertreten wird. Darin steht das ich gegen die Einstweilige Verfügung verstoßen habe. (In dem Beschluß vom 11.07.05 steht das ich nicht bei ihr anrufen darf, 20 m Abstand zu ihrer Wohnung halten muß usw. In dem Brief des Anwalts von Ihr an das Amtsgericht steht das ich gegen diese Auflagen verstoßen habe. Es ist ein Anruf bei ihre eingeganen mit meiener Nummer und eine sms. Desweiteren wird dort behauptet das ich 3 mal an der Wohnung vorbeigefahren sein soll.
Leider ist es so, das ich vor 2 Wochen ein neues Handy bekommen habe und beim Übertagen der Nummern ist leider ein Anruf losgegangen. Ihr Handy war ausgeschaltet, aber meine Nummer wurde übermittelt. An der Wohnung bin ich seit ich den Beschluß bekommen habe nicht mehr vorbeigefahren.
Ich habe leider keine Chance bis Mittwoch einen Anwalt aufzusuchen. So werde ich zu diesem Anhörungstermin alleine erscheinen müssen wo ein Anwalt (meiner ex Freundin) und der Richter auf mich warten. Ich habe große Angst das ich dort fertig gemacht werde. Es soll angeblich Zeugen geben (eine Freundin meiner Ex) die mich an der Wohnung vorbei fahren sehen haben. Dieses stimmt aber nicht ! Welche Strafe droht mir wegen des Anrufes (versehentlich) Es wird mir Verstoß gegen $4 GewSchtzG vorgeworfen.Mit welcher Starfe muß ich rechen ? was kann ich dem Richter sagen, ich will nur meine Ruhe ! Ich bin sehr verzweifelt und habe große Angst.

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich möchte Ihr Anliegen auf Grundlage Ihrer Angaben gerne wie folgt beantworten:

Ich kann zunächst an die Erläuterungen des Kollegen Glatzel zu Ihrer ersten Frage vom 23.07.2005 anknüpfen. Was nun Ihr neues Anliegen betrifft, müssen Sie zunächst keine Angst haben, dass der Amtsrichter „Sie einen Kopf kürzer macht“. Natürlich ist es aus Gründen der Waffengleichheit immer hilfreich, ebenfalls anwaltlich vertreten zu sein. Wenn dies nun aber einmal kurzfristig nicht machbar ist, wird das Amtsgericht trotzdem zunächst versuchen, erst einmal etwas Licht in das Dunkel der Vorwürfe zu bringen, sich einen persönlichen Eindruck der Beteiligten machen und dem nicht anwaltlich Vertretenen die Scheu vor einer „unbewaffneten“ Terminswahrnehmung zu nehmen.

Sofern die wie Sie berichteten irrtümlich noch einmal abgesandte SMS keinen vorwerfbaren Inhalt hat, scheint mir der Vorwurf nach §§ 1 ff. GewaltSchutzG recht weit hergeholt. Was das Vorbeifahren betrifft, werden Sie, falls hier tatsächlich Zeugen dies fälschlich behaupten sollten, doch dokumentieren können, wo Sie sich im vorgeworfenen Zeitraum aufhielten. Die recht furchterregende Strafandrohung nach § GewaltSchutzG hat doch vom Schutzzweck des Gesetzes her –siehe § 1 Abs.1- etwas andere Rechtsverstösse,( z.B. Körperverletzung, Drohung, unzumutbare Belästigung etc. ) im Auge.

Ich meine deswegen, Sie sollten dem Richter ruhig und sachlich das berichten, was Sie hier mitteilten – Grund zur Panik besteht dann nicht.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort zunächst einmal weitergeholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -

Tel.: +49 (0)39 483 97825
Fax: +49 (0)39 483 97828
E-Mail: ra.schimpf@gmx.de
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