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Anhörungsbogen wegen Fahren ohne Führerschein

19.03.2014 09:29 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler


Vor einiger Zeit habe ich meinen Führerschein für 6 Monate abgeben müssen.
Nun bin ich ohne Führerschein gefahren und kam in eine Kontrolle in der ich wegen überhöhter Geschwindigkeit 15 Euro zahlen musste. Da ich keine Papiere mithatte gab man mir eine Zahlkarte.
Der Polizist schrieb sich meine Daten auf und wo der Führerschein gemacht wurde. Ich konnte weiter fahren. Die 15 Euro zahlte ich anderen Tag per Überweisung.
Nun bekam ich einen Anhörungsbogen wegen FAhren ohne Führerschein.
Ich habe natürlich einen Riesenfehler gemacht, frage mich nun ob ich es zugeben soll oder sagen soll es ist jemand anders gefahren den ich nennen möchte.
Vielleicht können Sie mir einen Rat geben-

Mit frteundlichen Grüssen
Jörg D.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Sofern Sie aktuell nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sein sollten (das bloße Dokument "Führerschein" ist von dieser zu unterscheiden), könnten Sie sich tatsächlich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis im Sinne von § 21 StVG strafbar gemacht haben.

Sie haben das Recht, zum Tatvorwurf zu schweigen. Ein Geständnis wirkt sich jedoch immer strafmildernd aus, wobei zur Bestimmung der Verteidigungsstrategie letztlich immer erst Akteneinsicht genommen werden muss, weshalb Sie einen Rechtsanwalt vor Ort mit Ihrer Verteidigung beauftragen sollten.

Dringend abzuraten ist von der Absicht, einen Dritten als Täter zu benennen. Dies würde wiederum STraftatbestände erfüllen: Falsche Verdächtigung gemäß § 164 StGB und Vortäuschen einer Straftat, § 145d StGB. Der Dritte wäre wegen Stafvereitelung strafbar, § 258 StGB. Der Polizist würde hier als Zeuge zur Verfügung stehen, dass Sie ihm Ihre Daten genannt haben - wenn er sich dazu noch an Ihr Gesicht erinnert, würde eine Verurteilung sehr wahrscheinlich.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 19.03.2014 | 11:58

Vielen Dank für Ihre Antwort. Also soll ich auf dem Anhörungsbogen ankreuzen "Ich werde einen Rechtsanwalt beauftragen" und nicht "Ich gebe die Straftat zu"?

Ich denke ja mal, dass "Mit der Einstellung des Verfahrens geen Zahlung einer Geldbusse wäre ich einverstanden", wäre zu einfach.

MfG
Jörg dussa

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.03.2014 | 12:48

Sehr geehrter Ratsuchender,

bevor Sie den Anhörungsbogen zurücksenden (wozu Sie übrigens nicht einmal verpflichtet sind), sollten Sie einen Rechtsanwalt vor Ort mit der weiteren Prüfung beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

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