Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Anhörung wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz

01.03.2019 13:38 |
Preis: 60,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann


Guten Tag,

ich habe im Januar bei einer niederländischen Internetapotheke 20Tabletten Vardenafil bestellt. Die Sendung wurde vom Zoll beschlagnahmt. Ich habe nun vom Hauptzollamt Karlsruhe ein Anhörungsbogen erhalten und werde verdächtigt gegen das Arzneitmittelgesetz §73 i.V. m Verdacht einer Schutzrechtsverletzung Bayer AG verstoßen zu haben. Weiterhin ist die Rede von einem Verstoss gegen die Abgabenordnung (§ 372-Bannbruch).

Meine Frage ist nun:

Welches Verhalten ist jetzt sinnvoll ?

Soll ich den Anhörungsbögen wahrheitsgemäss ausfüllen und zurücksenden, keine Aussage zur Sache machen oder soll ich den Vorwurf generell abstreiten (kann mir die Bestellung nachträglich nachgewiesen werden)?

Mit welchen Kosten und Konsequenzen muss ich rechnen (ich bin noch nie in irgendeiner Weise auffällig oder verurteilt worden)?

Leider habe ich keine Rechtsschutzversicherung. Was kostet es mich, wenn ich mich in der Angelegenheit durch ein Rechtsanwalt vertreten lasse?

Für eine baldige Antwort wäre ich dankbar.

Herzlichen Dank


Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Auf keinen Fall sollten Sie auf entsprechenden Anhörungsbogen reagieren (soweit die persönlichen DAten stimmen). Jedenfalls dürfen Sie nichts zur Sache sagen und erst nach anwatlicher Prüfung entscheiden ob und in welchem Umfang Sie sich einlassen wollen.

Ich kann es nicht abschließend ohne Akte sagen, aber 35 Tagessätze halte ich für denkbar. Nach Akteneinsicht wäre genau zu prüfen, ob man bei den Vorwürfen überhaupt genügend Nachweise hat. Dies würde ich gerne mit Ihnen im Rahmen einer weiteren Vertretung erörtern.

Ein solches Ermittluhgsverfahren kostet groß 500,00 € (ohne etwaige Einstellungsgebühren oder etwaigen Mehraufwand über die Regel hinaus).


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70866 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,8/5,0
Sehr kompetent , sachlich und schnell. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr gut Beratung ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für Ihre sehr freundliche und kompetente Antwort. Ich weiß jetzt Bescheid und werde entsprechend handeln. Vielen herzlichen Dank! ...
FRAGESTELLER