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Anhörung im Bußgeldverfahren

| 24.10.2015 12:45 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


15:10

Zusammenfassung:

Rotlichtverstoß

Ich habe das Rotlicht der Lichtanlage missachtet,die Rotphase dauerte 00,125 Sek.
Die Sonne hatte mich geblendet,sodass ich die Gelbphase zu spät erkannte und nicht mehr bremsen konnte, ohne den Verkehr hinter mir zu gefährden. Zu schenll war ich nicht

Mit was muss ich nun rechnen.
Ich ahbe zwei Kinder und muss diese in den Kindergarten bringen und ich muss täglich zur Arbeit, da ich Lehrerin bin.

Welche Möglichkeiten habe ich.

24.10.2015 | 13:39

Antwort

von


(1063)
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Sehr geehrter Ratsuchende,

Ihre Frage beantworte ich wie folgt.

Ich vermute Sie haben einen Anhörungsbogen erhalten.

Ihnen wird vorgeworfen bei Rot gefahren zu sein. Die Rotphase soll 0,125 Sekunden gedauert haben.

Da die Rotphase noch nicht länger als eine Sekunde gedauert hat, droht eine Geldbuße in Höhe von 90 € plus Gebühren (Lfd.Nr. 132 BKatV) und ein Punkt (Nr. 3.2.19 Anlage 13 zu § 40 FeV).

> Sie müssen und sollten keine Angaben zur Sache machen.


Für den Fall, dass bereits länger als eine Sekunde rot war, drohen 200 €, 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot.

> In diesem Fall sollte Akteneinsicht genommen und - wenn eine Rechtsschutzversicherung besteht - ein Rechtsanwalt/ eine Rechtsanwältin beauftragt werden.

Möglicherweise liegt eine fehlerhafte Messung, Berechnung der Rotlichtzeit vor oder Sie sind nicht als Fahrerin zu erkennen. Hier gibt es vielfältige Möglichkeiten der Verteidigung u.U. auch die von Ihnen genannten Argumente.

Möglich wäre auch, wenn es sich um eine erstmalige Übetretung handelt, ein Verzicht der Bußgeldstelle auf das Fahrverbot gegen Erhöhung der Geldbuße (zum Beispiel eine Verdreifachung) zu erreichen.

Bitte nutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 24.10.2015 | 14:44

Da die Überschreitung mit 0,00125 sek länger wie eine Sek beträgt,ich auf dem Foto deutlich zu erkennen bin und keine Rechtschutzversicherung habe,läuft es ja auf ein Bußgeld,2Punkte und Fahrverbot aus.
Wann kann ich nach der Alternative bzgl einer Erhöhung des Bußgeldbescheides fragen anstatt eines Fahrverbotes und kann ich evtl erfragen bzw darum bitten,dass das Fahrverbot auf die Sommerferien 2016 verlegt wird,da ich da nicht arbeiten muss?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 24.10.2015 | 15:10

Sehr geehrte Ratsuchende,

werden Sie aktiv schon jetzt tätig, schildern Sie die Angelegenheit und setzen Sie sich mit dem Sachbearbeiter in Verbindung.

Die "Verlegung" des Fahrverbotes können Sie nicht erreichen.
Es kann aber versucht werden, die Entscheidung über das Bußgeld hinauszuzögern, z.B. durch Bitte die Sache etwas später zu entscheiden.

Sollte die Umwandlung des Fahrverbotes nicht möglich sein, haben Sie mit Bestandskraft des Bußgeldbescheides vier Monate Zeit, den Führerschein in amtliche Verwahrung zu geben.

Um Zeit zu gewinnen, könnten Sie gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einlegen.
Die Behörde prüft dann nochmal und gibt die Sache an das Amtsgericht.
Hier vergehen einige Wochen. Den Einspruch können Sie jederzeit zurücknehmen.

Mit der Rücknahme wird der Bußgeldbescheid bestandskräftig und Sie haben ab diesem Zeitpunkt die bereits angesprochenen vier Monate Zeit.

Im günstigsten Fall können Sie so die Führerscheinabgabe in die Sommerferien legen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 24.10.2015 | 15:14

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