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Angebot und Rechnung unterscheiden sich merkwürdigerweise !

| 12.09.2008 18:07 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Sehr geehrte Anwälte,

Ein Mieter im Haus kann sagen, dass die Handwerker nur 4 Stunden da waren und nicht die angegeben 5 Stunden.
Gegeben wurde ein Angebot nach VOB/B

Eshat sich nun nur an den Lohnstunden was getan, so dass der Nettopreis von 838,47 auf 1018,47 in der Rechnung angestiegen sind.

Ich habe mal gehört, wenn man nach VOB/B vereinbart, dass man nur bis zu 10 % abweichen darf, wenn dies so ist wie soll ich mich nun verhalten ?

Soll ich einen Teibetrag schon bezahlen ?
Und den Rest dann einbehalten ?

Sehr geehrter Ratuschender,

es fragt sich, ob es sich um ein Angebot oder um einen Kostenvoranschlag handelt.

Die von Ihnen gehörten „10%“ stehen meist in Verbindung, wenn es um Fragen bei der Abweichung der Rechnung von einem Kostenvoranschlag handelt. Denn der Kostenvoranschlag ist nicht so verbindlich, wie dies meist vermutet wird. Aus § 650 BGB ergibt sich, dass der tatsächliche Preis den Kostenvoranschlag nicht wesentlich überschreiten soll. Wenn der Handwerker dann erkennt, dass er den angebotenen Preis wesentlich (ab zirka 10 bis 15 Prozent) überschreitet, muss er Ihnen das mitteilen. Sie können dann den Auftrag kündigen, müssen aber die bis dahin erbrachte Leistung auch bezahlen.

Wir dem Auftraggeber das Überschreiten des veranschlagten Preises durch den Auftragnehmer nicht rechtzeitig mit, können Sie unter Umständen Schadensersatz verlangen. Das setzt aber voraus, dass Sie auf Grund des zu niedrigen Voranschlages ein Angebot ausgeschlagen haben, das am Ende günstiger gewesen wäre. Ausschlaggebend ist im Streitfall die marktübliche Vergütung, die notfalls mit Hilfe eines Sachverständigen ermittelt werden muss.

Handelt es sich demgegenüber nicht um einen Kostenvoranschlag, sondern um euin Angebot, so ist dieses verbindlich. Der Handwerker muss die im Angebot enthaltenen Preis/Vergütungen zugrundelegen, also insbesondere den vereinbarten, im Angebot enthaltenen Stundensatz. Ist hier kein genauer Stundensatz vereinbart, ist die übliche Vergütung zugrundezulegen. Ferner sind die geleisteten bzw. vereinbarten Stunden zugrundezulegen, wobei hier noch näher zu prüfen ist, wie verbindlich die in Anschlag gebrachten Stunden im Angebot beschrieben werden (Schätzung, genaue Angabe ?). Sie sollten unter Berücksichtigung dieses Punktes insoweit in der Folge eine entsprechende Berechnung aufgrund des Angebotes vornehmen und diesen errechneten Betrag anweisen.

Ich hoffe, Ihnen hiermit eine erste Orientierung gegeben zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
RA Ernst G. Mohr

Bewertung des Fragestellers 19.11.2008 | 23:58

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FRAGESTELLER 19.11.2008 4/5,0
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