Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Angebot angenommen und Rechnung rechtens?

03.11.2006 15:52 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich ersuchte per eMail den Inhaber einer Internet-Domain diese Domain zu kaufen und fragte daher nach dem Preis.

Ich erhielt per eMail die Antwort diese Domain sofort fuer 3.200 € kaufen zu koennen. Darauf antwortete ich dass ich fuer 3.000 € sofort kaufen wuerde. Darauf erhielt ich wieder eine eMail, dass der Preis bei 3.200 € laege und es jetzt daran doch wohl nicht scheitern solle.

Ich antwortete nicht mehr, da ich fuer 3.200 € nicht kaufen wollte.

Jetzt erhielt ich 4 Wochen spaeter per Post eine Rechnung ueber "Ihre Bestellung per eMail vom 05.10.06 ueber eine Domain zu 3.000 €".

Ist durch mein Angebot von 3.000 €, welches ja meiner Meinung nach erstmal nicht angenommen wurde, trotzdem ein Kauf zustande gekommen?

Besten Dank fuer Ihre Hilfe!

03.11.2006 | 16:14

Antwort

von


(345)
Wessels Str. 13
49134 Wallenhorst
Tel: 05407-8575168
Web: http://www.scheidung-ohne-rosenkrieg.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

ich teile Ihre Auffassung, dass in der Antwort des Domain-Inhabers, der Preis läge bei 3.200,-- Euro, eine Ablehnung Ihres Angebots über 3.000,-- Euro liegt. Gleichzeitig stellt dessen Antwort ein neues Angebot über 3.200,-- Euro dar, welches Sie wiederum aber auch nicht angenommen haben, da Sie auf diese E-Mail nicht mehr geantwortet haben.
So wie Sie den Sachverhalt schildern, ist kein Vertrag zustande gekommen, womit auch die Rechnung nicht rechtens ist.

Es wäre ganz gut, wenn Sie die E-Mails noch haben, um sie notfalls bei Gericht vorlegen zu können. Für das Zustandekommen eines Vertrages trägt unabhängig davon aber der Inhaber der Domain vor Gericht die Beweislast.

Ich hoffe, dies hilft Ihnen als erste rechtliche Orientierung in Ihrer Angelegenheit weiter.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Haeske
Rechtsanwältin


ANTWORT VON

(345)

Wessels Str. 13
49134 Wallenhorst
Tel: 05407-8575168
Web: http://www.scheidung-ohne-rosenkrieg.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Familienrecht, Sozialrecht, Erbrecht, Miet und Pachtrecht, Zivilrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 91631 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Entschuldigung, Internet Erblindung abgestürzt. Also: Herr Dr. Hoffmeyer Sie sind mein Fels im WEG-Rechtsdschungel. Danke für die präzise Einschätzung und Beantwortung meiner Frage. Nun kann ich mit Argumenten in der Vers. Sache ... ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Kurz knapp präzise und RA bringt die Sache schnell auf den Punkt! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Perfekte Beratung, klar, vollständig, Top! ...
FRAGESTELLER