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Angebliche Fahrerflucht mit Fahrrad

| 07.02.2014 15:08 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Benjamin Pethö


Ich als Schädiger habe auf einem Bürgersteig einen aus einem Wohnhaus kommenden Passanten umgefahren.
Nachdem ich der Person half wieder aufzustehen fragte ich, ob ich einen Krankenwagen rufen soll. Dies wurde vom Unfallopfer verneint.
Als die Person aufgestanden war, wirkte sie auf mich aggressiv, kam mir sehr nahe und forderte nach meinen Personalien. Ich sagte meinen Namen, war mir aber nicht sicher, ob ich meinen Ausweis dabei hatte. Daher verneinte ich dies. Der Ausweis lag in meiner Tasche, auf dem Boden lag.
Nun wollte ich mein Fahrrad, das mitten auf dem Gehweg lag, an der Häuserfront anlehnen. Der Geschädigte packte meinen Arm und behauptete, dass ich versuche zu flüchten. Ich versuchte ihn mehrmals vom Gegenteil zu überzeugen. Während er die Polizei kontaktiere war es mir möglich das Fahrrad abzustellen. Dort gab er ebenfalls an, dass ich versuche zu flüchten.
Nachdem er das Telefonat getätigt hatte, sammelte ich mich und wartete gemeinsam mit dem Opfer auf die Polizei. Zwischenzeitlich in meiner Tasche meinen Ausweis, den ich dem Geschädigten übergab. Dieser behauptete nun auch noch, dass ich ihm falsche Angaben zu meiner Person gemacht habe.
Nachdem die Polizei eingetroffen war gab ich meine Personalien ab.

Vor zwei Wochen bekam ich bereits ein Schreiben vom Verkehrskomissariat, wegen einer fahrlässigen Körperverletzung. Diese habe ich gestanden.

Nun habe ich eine Vorladung vom Verkehrskommissariat bekommen, dass gegen mich ermittelt wird, wegen unerlaubten Verlassens des Unfallortes.

Wie soll ich vorgehen? Ich habe doch mit dem Opfer gewartet? Was blüht mir?

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts. Der Straftatbestand des unerlaubten Entfernens vom Unfallort (§ 142 StGB)setzt voraus, dass ein Unfallbeteiligter, der sich nach einem Unfall im Straßenverkehr vom Unfallort entfernt, bevor er zugunsten der anderen Unfallbeteiligten und der Geschädigten die Feststellung seiner Person, seines Fahrzeugs und der Art seiner Beteiligung durch seine Anwesenheit und durch Angabe, dass er an dem Unfall beteiligt ist ermöglicht hat, § 142 Absatz 1 Nr.1.

Diese Tatbestandsalternative käme in Ihrem Fall zu tragen. Allerdings ist es mir nicht verständlich, warum ein verfahren gegen Sie eingeleitet wurde, wenn Sie die Fetstellungen zu ihrer Person noch am Unfallort ermöglich haben.

Es bedarf der Akteneinsicht, um hier den Sachverhalt aufzuklären. Gerne beantrage ich für Sie, sehr gehhrter Fragesteller Akteneinsicht, um eine abschließende rechtliche Würdigung vornehmen zu können.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Pethö
(Rechtsanwalt)

Nachfrage vom Fragesteller 07.02.2014 | 16:28

Ich habe die Feststellung meiner Person ermöglicht. Damit ist das Verfahren wegen Fahrerflucht hinfällig?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.02.2014 | 16:40

Sehr geehrter Fragesteller,

wie schon geschriben, ist es mir, nach dem was Sie mir geschilderten haben, nicht ersichtlich, woraus eine Strafbarkeit wg. Unfallflucht hergeleitet werden soll.



Mit freundlichen Grüßen

Pethö
(Rechtsanwalt)

Bewertung des Fragestellers 08.02.2014 | 11:46

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 08.02.2014 2,4/5,0
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