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Angeblich fingierter Unfall

18.05.2021 14:42 |
Preis: 50,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,


ich habe eine Frage zu einem Sachverhalt.

Am 03.09.2019 fuhr eine Person mir in die Seite meines Fahrzeuges (Mietwagen Sixt). Es wurde die Polizei verständigt.
Leider weigerte Sich die gegnerische Versicherung zu zahlen. Diese behauptete es sei ein gestellter Unfall gewesen.

Ich erhob Klage am 01.02.2020 gegen die Versicherung. Wie der Zufall so will verstarb mein Rechtsanwalt nach langen Krankenhaus Aufenthalt kurzfristig. Dadurch wurden viele Fristen nicht beachtet und ich bat den Vertreter die Klage zurück zu ziehen. Dies erfolgte beim Gericht am 29.10.2020.


Heute schrieb mich die Frau des Herren, welcher mir in die Seite gefahren ist per E-Mail an und schickte mir ein Schreiben, dass nun die gegnerische Versicherung gegen mich und den Herren klagen wollte um die Höhe des entstandenen Schadens. Ebenfalls führte diese an, dass der Unfall gestellt gewesen sein soll.

Was keineswegs Stimmt.

Nun meine Frage:

1. Kann ich die Versicherung erneut verklagen ? Auch wenn ich durch den Tod meines Anwaltes die Klage zurückziehen musste ?

2. Gibt es Verjährungsfristen für mich und die Gegenseite ? Kann diese überhaupt mich und den Herren noch verklagen (548 BGB)?

3. Wenn die Klage eingeht, kann ich mich durch mein Rückzug der Klage dagegen mit den gleichen Beweisen verteidigen ?




Viele Grüße

18.05.2021 | 15:39

Antwort

von


(1215)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Da Sie die Klage zurückgenommen haben, haben Sie die Möglichkeit, erneut Klage zu erheben.

Ich empfehle, die Klage sowohl gegen den Fahrer des gegnerischen Fahrzeugs, als auch gegen die Halterin (Firma Sixt) und gegen die Versicherung einzureichen.


2.

Schadensersatzansprüche aufgrund eines Verkehrsunfalls verjähren in drei Jahren. Soweit Sie § 548 BGB benennen, geht es um Ersatzansprüche des Vermieters. Ich vermute, dass Sie hier das Mietverhältnis mit Mietwagen Sixt meinen. Hier geht es jedoch um Schadenersatzansprüche aus einem Verkehrsunfall, so dass diese Vorschrift keine Anwendung findet.

Ihre Sachverhaltsschilderung verstehe ich so, dass der Fahrer des Mietwagens der Firma Sixt in Ihr Fahrzeug gefahren ist.


3.

Wenn Sie Ihrerseits verklagt werden, können Sie sich selbstverständlich gegen die Klage verteidigen, unabhängig davon, dass Sie die von Ihnen ursprünglich angestrengte Klage zurückgenommen haben.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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