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Angabe von falschen Gründen


| 09.01.2018 17:35 |
Preis: 25,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Anja Holzapfel



Folgender Fall:

A wurden falsche Tatsachen von der Person X genannt, aus der A eine anfangs richtige Entscheidung getroffen hat.

B weiss davon.

Im Nachhinein stellt sich heraus, dass die Entscheidung von A falsch war.

B hat nichts von seinem wissen A mitgeteilt.

Alle Beteiligten sind Privatpersonen.

Hätte rechtlich gesehen B im Vorfeld A über die falschen Angaben von Person X informieren müssen ?

Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Leider schildern Sie den Sachverhalt sehr abstrakt. Daher kann ich nur ebenso abstrakt antworten: Grundsätzlich gibt es keine rechtliche Verpflichtung, einen anderen darüber aufzuklären, dass er angelogen wird. Bei Bestehen einer vertraglichen Beziehung kann das im Einzelfall anders sein. Wenn B mit den Absprachen zwischen A und X nicht zu tun hat, besteht auch keine "Aufklärungspflicht".

Aus Ihren Angabe lässt sich nicht einmal entnehmen, ob X ein rechtlicher (nicht moralischer!) Vorwurf zu machen ist, weil er die Unwahrheit gesagt hat.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-

Nachfrage vom Fragesteller 09.01.2018 | 18:49

Vielen Dank für die Nachricht.
Entnehme ich das richtig, dass nur bei einer vertraglichen Beziehung eine Aufklärungspflicht seitens B besteht ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.01.2018 | 19:22

Sehr geehrter Fragesteller,



gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Ich würde es nicht ausschließlich auf eine vertragliche Beziehung beschränken. Aber es müsste ein Sachverhalt vorliegen, bei dem B entweder für die Aussagen von X rechtlich verantwortlich ist oder bei dem ihm eine Schutzfunktion für die Entscheidungen von A zukommt. Diese Nähe zu dem einen oder anderen kann, muss aber nicht unbedingt vertraglicher Natur sein.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel

Bewertung des Fragestellers 10.01.2018 | 19:50


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