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Anfrage zur Ausländer- und Arbeitsrecht

| 04.12.2018 20:01 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Bei einem von einem Unionsbürger der EU abgeleiteten Aufenthaltsrecht in Rahmen der Freizügigkeit müssen grundsätzlich der Nicht-EU-Ausländer und der EU-Ausländer zusammen sich in einem Staat aufhalten

Sehr geehrte Damen und Herren,

es geht um das Thema Ausländer- und Arbeitsrecht.

Ich komme aus der Dominikanischer Republik (mit dominikanisch staatsangehörigkeit), ich wohne seit 5 Jahren in Europa (in Spanien 1 Jahr, Tschechische Republik 3 Jahre und in Dänemark 1 Jahr). In moment behaltet ich ein dänisches Aufenhalts als Familienangehörige einem Unionsbürger (meine Tochter is EU, aus Polen und wohnt in Dänemark). In Deutschland, am Februar 2018 habe ich ein Arbeitstelle bekommen und bin seitdem als Arzt tätig gewesen. Damals wurde mir in der Agentür für Arbeit gesagt, dass ich mit meiner dänischen Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland arbeiten darf.

Im September bin ich nach Plön gezogen, weil ich einen neuen Job bekommen habe. Ich wollte bei der Ausländerbehörder die sogenannte ,,Blaue Karte' beantragen und hier wurde mir gesagt, dass mein Fall sehr kompliziert sei und deswegen musste ich warten, um weitere Termine zu vereinbaren.

Am 27.11.18 wurde ich schriftlich informiert, dass da ich alleine nach Deutschland gereist bin, bedürfte ich eins Visums und dass eine Arbeitsaufnahme ist derzeit mir nicht erlaubt.


Ich bedanke mich für eine Beratung.

05.12.2018 | 09:46

Antwort

von


(1779)
Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
Tel: 0711-7223-6737
Web: http://www.hsv-rechtsanwaelte.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Zunächst zur Blauen Karte EU:
Da müssten die Voraussetzungen nach dem Gesetz über den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Ausländern im Bundesgebiet (Aufenthaltsgesetz - AufenthG), § 19a Blaue Karte EU, erfüllt werden, was in der Tat erfahrungsgemäß nicht immer einfach ist.

Die Hürden sind nicht so gering.

Aber was momentan wichtiger ist, dass Sie sich überhaupt sich in Deutschland aufhalten und arbeiten können.

Daran scheint die Ausländerbehörde Zweifel zu haben.

Da Sie nach der EU-Freizügigkeitsrichtlinie und nach den entsprechenden Regelungen in Dänemark bzw. Deutschland, die diese Richtlinie umzusetzen hatten, Ihren Aufenthalt von einem Unionsbürger ableiten, müssen Sie auch einen gemeinsamen Aufenthalt in einem EU-Land haben.

Das ist selbst ohne Arbeit von Wichtigkeit und entscheidend.

Vor diesem Hintergrund wäre es gegebenenfalls die Überlegung wert, ob Ihre Tochter von Dänemark nach Norddeutschland ziehen könnte, um Ihnen das zu ermöglichen. Zwar hat die Agentur für Arbeit Recht, wenn sie sagt, Sie könnten auch mit einem dänischen Aufenthaltstitel in Deutschland tätig sein, aber das geht eben nur, wie auch die Ausländerbehörde genannt hat, wenn Sie einen gemeinsamen Aufenthalt mit dem Bürger in einem EU-Land haben, von dem Sie dieses Recht ableiten.

Andernfalls müsste über eine Rückkehr nach Dänemark nachgedacht werden oder aber war eine eigenständige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland, wobei aber das Einreisevisum nationaler Art von Dänemark aus beantragt werden müsste und später eine Aufenthaltserlaubnis wegen einer Beschäftigung in Deutschland zum Beispiel.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Rückfrage vom Fragesteller 08.12.2018 | 07:14

Sehr geehrte Herr Hesterberg,

vielen Dank für Ihre hilfreiche Antworten. Meine Frau und ich (unverheiratet) habe einen gemeinsamen Aufenthalt: ich bin auch bei meine Familie angemeldet. Im Moment unsere Familie führt eine Pendler/Fernbeziehung. Zwei gründe dafür sind:

1. Meine Frau hat Ihre arbeit in Dänemark.
2. Unsere gemeinsame Tochter (4 Jahre) wurde mit Autismus Diagnostiziert. Das Bildungs- und Therapieangebot für sie können wir nur in dort Dänemark bekommen und leider nicht hier, wo ich wohne.

Wenn Meine Familie bei mir angemeldet wäre, würde das als ,,illegal", bei dem deutschen Staat bezeichnet?

Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre sofortige Bereitschaft mir zu helfen.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 08.12.2018 | 07:31

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung und Bewertung.

Ich antworte Ihnen gerne wie folgt:

Leider wird das so nicht möglich sein, da eine Anmeldung nur möglich wäre, in Deutschland, wenn Ihre Familie sich dort hauptsächlich im Jahr aufhalten würde.

Daher verweise ich auf die oben von mir genannten Möglichkeiten.

Ich hoffe, Ihnen damit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen Daniel Hesterberg Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 08.12.2018 | 07:17

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