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Anfrage zu Rauchbelästigung

09.07.2012 15:07 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


10:56
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit vergangenem Sommer haben wir ein großes Problem mit unserer Nachbarin.-Starke Raucherin.
Vorweg:Es wurde zuletzt vor 2003 komplett renoviert-inkl. Teppeich.
Sie wohnt im 4.OG, wir im 5.(Schlafzimmer und Kinderzimmer) und 6.OG(Wohnzimmer).Es stinkt bei uns extrem, nach kaltem Rauch. Allerdings nur direkt über ihrer Wohnung und nicht nach frischem Zigarettenrauch. Meine Theorie: Der Rauch/Nikotin hat sich in den sorptionsfähigen Stoffen festgesetzt. Diese können jetzt nicht noch mehr Rauch/Nikotin aufnehmen. Wenn es nun wärmer wird, werden die Stoffe frei gesetzt und führen zu diesem Gestank in unserer Wohnung. Das Problem war vom letzten Oktober, bis März diesen Jahres nicht mehr vorhanden.Jetzt wird es wieder akut. Nach mehreren Gesprächen, sowohl mit der Mieterin, als auch mit dem Wohnungsbesitzer(der nach Auskunft der Hausverwaltung, aufgrund des Mietvertrags mit starrer renovierungsklausel, die Kosten der Renovierung tragen müßte) und der Hausverwaltung, deutet sich jetzt an, daß die Mieterin und der Besitzer nicht zu einer Sanierung/Renovierung bereit sind.
Meine Fragen an sie. Wie die Aussichten auf eine erfolgreiche Klage zur (Zwangs-)Renovierung und ggf. zum Verbot des nächtlichen Lüftens in der Raucherwohnung sind. Können sie mir ggf. auch einen Anwalt in Berlin empfehlen, der unsere Interessen vertritt?
Vielen Dank für ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
09.07.2012 | 15:51

Antwort

von


(2954)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 299 3178 (WhatsApp)
Web: http://www.anwalt-prime.de
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Sehr geehrter Herr M.,

in einer Wohnungseigentümergemeinschaft ist nach <a href="http://dejure.org/gesetze/WEG/14.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 14 WEG: Pflichten des Wohnungseigentümers">§ 14 WEG</a> jeder Miteigentümer verpflichtet,

"die im Sondereigentum stehenden Gebäudeteile so instand zu halten und von diesen sowie von dem gemeinschaftlichen Eigentum nur in solcher Weise Gebrauch zu machen, dass dadurch keinem der anderen Wohnungseigentümer über das bei einem geordneten Zusammenleben unvermeidliche Maß hinaus ein Nachteil erwächst".

Wenn aufgrund der Benutzung der Wohnung durch das Rauchen und fehlender Renovierungen es dazu führt, dass in Ihrer Wohnung Schadstoffe freiwerden, wonach es auch riecht, haben Sie einen Anspruch gegen den Eigentümer, dass dieser dafür zu sorgen hat, dass entweder die Wohnung renoviert wird, oder aber der Mieter nicht mehr raucht, bzw. nicht mehr in dieser Art und Weise.

Wenn Sie selbst nicht Eigentümer sein sollten, können Sie auch die Miete mindern, wenn der Gestank das Wohnen spürbar beeinträchtigt, was dazu führen dürfte, dass auch Ihr Eigentümer tätig wird.

Wenn Sie eine Rechtsvertretung benötigen sollten, steht Ihnen meine Kanzlei gerne zur Verfügung, da wir auch bundesweite Mandate annehmen und vertreten.

Andernfalls kann ich Ihnen nur die Suchfunktion über 123recht empfehlen.<!--dejureok-->


Rückfrage vom Fragesteller 10.07.2012 | 10:44

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,
noch eine Nachfrage.
Wie können wir beweisen, bzw. in der Beweisaufnahme sicherstellen, daß die Belätigung tatsächlich aus dieser Wohnung stammt. Wir sind uns zwar sicher, aber es muß schließlich auch bewiesen werden.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 10.07.2012 | 10:56

Sehr geehrter Herr M.,

der Schluss liegt nahe, dass es aus der unteren Wohnung kommt, wenn diese vollständig auf dem Grundriss der oberen Wohnung liegt und der Bewohner Raucher ist.

In diesem Fall können dann weitere Mitbewohner als Zeugen benannt werden, und der Beweis "Sachverständigengutachten",
wobei das Gericht im Falle des Bestreitens angehalten wäre, ein Gutachten darüber einzuholen und die Beweisführung damit dann untermauert wird.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber weiterhin Auskunft geben möchte.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer
Rechtsanwalt

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