Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Anfechtung einer Grundschuldbestellung


24.10.2006 21:32 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht



Eine Sparkasse hat 2000 von mir eine Zusatzsicherheit verlangt zur Absicherung der Yen-Kredite für die Immobilienfinanzierung.
Auf dem Grundstück meiner Frau ist dann eine Grundschuld in Höhe von 1,5 Mio DM bestellt worden. Nachdem auch diese Sicherheit wegen des steigenden Yen-Kurses nicht ausgereicht hat, sind meine Yen-Kredite dennoch gekündigt worden. Im Jahr 2004 ist dann das Anwesen meiner Frau versteigert worden.
Meine Frau ist über die Risiken eines Fremdwährungsdarlehens nie von der Sparkasse belehrt worden; ebenso ist nie eine Grundschuld-Zweckerklärung von ihr verlangt bzw. abgegeben worden. Die Bestellung der Grundschuld wollen wir anfechten und die Sparkasse auf Schadenersatz verklagen.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre anfrage wie folgt:

Eine konkrete Frage stellen sie nicht.

Hinsichtlich der möglichen Aufklärungspflichtverletzung:

Eine gegebene Aufklärungspflichtverletzung der Bank, die es unterlassen hat, Sie über die Nachteile einer Finanzierung mittels Fremdwährungskredit zu unterrichten, rechtfertigt zu meist keinen Anspruch des Darlehensnehmers auf Rückabwicklung des Darlehensvertrages, sondern nur auf Ersatz der durch die gewählte Finanzierung entstandenen Mehrkosten.

Im Klartext:

Wenn die Bank oder Sparkasse Sie falsch berät und Sie dadurch einen finanziellen Schaden erlitten haben, so ist die Bank/Sparkasse verpflichtet, den entstandenen Schaden zu regulieren.

So entschied der BGH zumindest in einem bekannten ähnlichen Fall.

Hinsichtlich der Zweckerklärung:

Es ist schon sehr ungewöhnlich, dass diese fehlt. Sie sollten beachten, dass derartige Erklärungen oftmals in den Darlehens- und/ oder Finanzierungsvertrag mit eingeflochten sind. Sie sollten dies mal prüfen.

Welche Ansprüche möglicherweise in Frage kommen, kann erst nach sichtung Ihrer Unterlagen gesagt.

Hierzu erkläre ich mich gern bereit.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte. Bitte beachten Sie, dass auf Grund von Umständen, die dem Bearbeiter nicht bekannt sind, eine andere rechtliche Beurteilung möglich ist.

Falls Sie weitere juristische Hilfe benötigen, stehe ich Ihnen (wie gesagt) gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Sascha Tawil
Rechtsanwalt
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER