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Anfechtung der Vaterschaft - Was wird das Gericht wissen wollen?


17.01.2006 02:00 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Sehr geehrter Anwalt,

mein Ex-Mann hat beim österreischen Bezirksgericht einen Antrag auf Feststellung, das das Kind nicht von ihm aus der Ehe mit mir stammt, gestellt. Das Gericht erbittet meine Stellungnahme zum Antrag.

Dem ist so! Er ist nicht der Kindsvater. Durch eine aussergerichtlichen Einigung habe ich durch Zahlung einer einmaligen Summe an den Ex-Mann die falscherweise erhaltenen Unterhaltszahlungen für das Kind zurückgezahlt.

Mein jetziger Ehemann, nicht der Kindsvater, ist bereit, dass Kind zu adoptieren.

Wie soll ich dieser Stellungnahmeantrag beantworten? Was wird das Gericht wissen wollen? Muss in den Kindsvater angeben? Wenn ja, wird es meinem Ex.Mann mitgeteilt?

Wenn mein jetziger Ehemann das Kind adoptiert, verwirken wir Schadensersatzansprüche gegenüber dem Kindsvater?

Ist sichergestellt, dass der Kindsvater keine Sorgerechtsansprüche oder sonstige Ansprüche an das Kind stellen kann?

Die Situation ist mir gänzlich unangenehm.

Danke!

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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Nach Ihrer Schilderung gehe ich davon aus, daß die Anfechtung der Vaterschaft nach österreichischem Recht erfolgen soll. Die bei Frag-Einen-Anwalt.DE zugelassenen Anwälte beraten allerdings auf der Basis des deutschen Rechtes, da es sich um eine deutsche Beratungsplattform handelt.

Da es sich insofern also um eine nicht einfache Fragestellung handelt, die zunächst die Prüfung der österreichischen Rechtsgrundlagen voraussetzt, ist eine Antwort im Rahmen dieses Forums und insbesondere zu dieser Uhrzeit nur schwerlich möglich.

Angesichts Ihres Einsatzes werde ich Ihnen Ihre Fragen nach entsprechender Prüfung aber gerne im Laufe des Tages ausführlich per E-Mail beantworten.


Mit freundlichen Grüßen


A. Schwartmann
Rechtsanwalt


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