Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Anfechtung der Aussschlagung der Erbschaft bei einem Haus


28.12.2006 16:56 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Im Juni 2006 ist mein Mann verstorben,ich und 2 Kinder haben das Erbe ausgeschlagen. Nach reiflicher Uberlegung habe ich dann erfolgreich die Erbausschlagung angefochten, was auch bedeutet dsa die Erstellung des Erbscheines sich verzögert hat.Nun steht aber im Kaufvertrag das der Grundbesitz erst bei vollst. Kaufpreisbeleung auf Notaranderkonto übergeht, jedoch nicht vor dem 1.11.06 bei einer Schonfist bis stät.28.02.07.Bei der Annahme der Schonfist muß ich 1.500 E.monatlich zahlen.Kaufvertragabschluß war der 14.08.07.Nun meine Frag: da von beiden Seiten die Vertragsbestimmungen nicht eingehalten werden konnte, bin ich dann verpflichtet diese Summe monatlich abzudrücken? Oder wie sollte ich hier verfahren ? Gruß Kerstin
28.12.2006 | 17:55

Antwort

von


344 Bewertungen
Austr. 9 1/2
89407 Dillingen a. d. Donau
Tel: 09071/2658
Web: www.rechthilfreich.de
E-Mail:
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Zunächst darf ich Ihnen noch mein aufrichtiges Beileid zum Tod Ihres Ehegatten ausdrücken und Ihnen viel Kraft zur Überbrückung dieser schweren Zeit wünschen.

Ihr Frage beantworte ich zunächst wie folgt:

Die Anfechtung der Ausschlagung der Erbschaft gilt gemäß § 1957 BGB als Annahme der Erbschaft. Mit der Annahme der Erbschaft tritt der / die Erben im Wege der Universalsukzession nach § 1922 BGB in alle Rechte aber auch Pflichten des Erblassers ein.

Eine verbindliche Beurteilung der Sach - und Rechtslage ist ohne Einsicht in die von Ihnen genannten Verträge nicht möglich. Fragwürdig erscheint mir an Ihrer Sachverhaltsdarstellung vor allem, weshalb ein Kaufvertragsabschluss im Jahre 2007 erfolgt sein soll. Noch schreiben wir ja das Jahr 2006!

Ich mögchte Ihnen alles in allem raten, alsbald die Vertragsunterlagen von einem Rechtsanwalt vor Ort einsehen zu lassen, um Rechtsnachteile für Sie oder auch Ihre Kinder zu vermeiden.

Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben, weise auf die kostenfreie Nachfragefunktion hin und wünsche noch einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Kohberger
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Michael Kohberger

ANTWORT VON

344 Bewertungen

Austr. 9 1/2
89407 Dillingen a. d. Donau
Tel: 09071/2658
Web: www.rechthilfreich.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht (Arbeiter und Angestellte), Mietrecht, Straßenverkehrsrecht, Strafrecht, Internet und Computerrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER