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Anfechtung Autokaufvertrag

05.10.2007 17:58 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bitte Sie um Ihre Rechtshilfe bei folgendem Sachverhalt.

Im Sommer diesen Jahres entschieden sich meine Eltern zu einem Neuwagenkauf über ein bekanntes Automobilunternehmen. Die Automarke und der entsprechende Autotyp stand von Anfang an fest, auch die Tatsache das es keine Kombilimousine sein soll. Vor dem Vertragsabschluß wurde der entsprechende Autotyp (Limousine)mit dem Autoverkäufer besichtigt und durch sein Mitwirken probegefahren (ich war dabei anwesend). Mein Vater äußerte dementsprechend seinen Willen zum Kauf dieses Autos (Limousine). Der Vertrag wurde ausgefertigt und sämtliche Sonderausstattungen etc. unter meiner Anwesenheit vereinbart. Während der Vertragsausfertigung fragte der Autoverkäufer letztmalig nach Limousine bzw. Kombi. Mein Vater und ich antworteten einstimmig kein Kombi. Der Vertrag wurde beidseitig geschlossen und das Fahrzeug wurde bezahlt. Nach dem wir das Fahrzeug am 03.10.2007 abholen wollten, war es eine Kombilimousine! Welche unsererseits nie vereinbart war. Als wir den Kaufvertrag prüften fanden wir den Zusatz hinter der Automarke Variant. Weder im Angebot noch im Kaufvertrag stand der Zusatz Kombilimousine. Wäre dies der Fall gewesen, hätte mein Vater nie diesem Kaufvertrag zugestimmt. Es ist auch noch anzumerken, dass der Autoverkäufer den Wunsch nach der Bauart des Autotyps kannte. Er selbst zeigte uns den Vorführwagen und äußerte sich, dass dies der Wagen ist, nur in einer anderen Farbe. Anzumerken ist ebenfalls, dass die Limosine in der Anschaffung günstiger ist als der Kombi.

Nun meine Fragen:
Welche Rechte hat mein Vater gegenüber dem Autohaus?
Welche Pflichten hat das Autohaus gegenüber meinem Vater?
Kann der Kaufvertrag rückgängig bzw. angefochten werden?

05.10.2007 | 18:23

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,


Ihr Vater kann hier

a)
auf Erfüllung des Vertrages bestehen (kein Kombi) und sollte dazu dann schriftlich eine Frist von drei Wochen setzen.

Zwar wird zunächst auf den Vertrag abgestellt (Variant=Kombi), wobei dann aber auch die tatsächlichen Absprachen ganz wesentlich sind. Und die waren eben so, dass es kein Kombi sein sollte, so dass hier offenbar der Verkäufer einen Fehler beim Ausfüllen des Vertrages gemacht hat.

Da diese Vereinbarung auch durch Ihre Aussage bestätigt werden kann, könnte also die Erfüllung des Vertrages verlangt werden.

b)
die Anfechtung des Vertrages wegen Irrtums erklären. Denn wenn mit dem Verkäufer der genaue Typ besprochen worden ist und dann im Vertrag ein unbekannter Zusatz verwendet wird, befand Ihre Vater sich hier in einem Irrtum, der ihn zur Anfechtung berechtigt.

Diese Anfechtung sollte dann schriftlich und unverzüglich mittels Einschreiben und Rückschein erfolgen, wenn keine Einigung noch erzielt werden kann.


Hier würde ich aber empfehlen, dass Sie ggfs. am morgigen Samstag mit Ihrem Vater nochmals zum Autohaus fahren und dort versuchen, die Sache richtig zu stellen.

Wird dieses abgelehnt, sollte Ihre Vater am Montag einen Rechtsanwalt einschalten, damit dann - je nach Wunsch des Vaters - die entsprechenden Schritte eingeleitet werden können.




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle


ANTWORT VON

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